Daniela Schneeberger soll bei den eidgenössischen Wahlen den einzigen Sitz des Kantons Baselland in der kleinen Kammer ins bürgerliche Lager zurück holen. (Bild: Keystone)

Baselland

Nationalrätin Daniela Schneeberger will in den Ständerat

Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger will in den Ständerat wechseln. Und der abgewählte Landrat Christoph Buser steigt ins Nationalratsrennen.

Daniela Schneeberger soll bei den eidgenössischen Wahlen den einzigen Sitz des Kantons Baselland in der kleinen Kammer ins bürgerliche Lager zurück holen. Diesen Sitz hatte die FDP 2007 an die Sozialdemokraten verloren. Nun wird der Sitz frei, weil SP-Ständerat Claude Janiak nach drei Amtsperioden nicht mehr antritt.

Schneeberger politisiert seit 2011 im Nationalrat, für den sie auch dieses Jahr wieder antritt. Derzeit ist sie Mitglied der Kommission für Wirtschaft und Abgaben. Ihre Nomination am FDP-Parteitag war unbestritten.

Um den Baselbieter Ständeratssitz bahnt sich ein harter Wahlkampf an. Neben Daniela Schneeberger kandidiert auch Nationalrätin Maya Graf von den Grünen. Ins Rennen steigen will zudem SP-Nationalrat Eric Nussbaumer. Die Nomination ist bei den Sozialdemokraten auf den 4. Mai 2019 terminiert.

Volle Siebnerliste für Nationalrat

Neben ihrer Ständeratskandidatin haben die Baselbieter Freisinnigen am Mittwoch auch die Kandidatinnen und Kandidaten für die Nationalratswahlen bestimmt. Auf der vollen Siebnerliste finden sich die Namen von drei Frauen und vier Männern.

Nominiert wurden neben Schneeberger auch Nicole Nüssli (1963, Gemeindepräsidentin von Allschwil) und Saskia Schenker (1979, Landrätin). Ins Rennen geschickt wurden zudem Melchior Buchs (1956, Gemeindepräsident von Reinach), Christoph Buser (1971, Landrat). Marc Schinzel (1963, Landrat) und Balz Stückelberger (1972, Landrat).

Buser stellt sich zur Verfügung

Der Wirtschaftskammer-Direktor Christoph Buser stürzt sich also ins nächste politische Abenteuer: Nur rund 10 Tage nach seiner Abwahl aus dem Baselbieter Landrat hat ihn der Parteitag einstimmig aufs Siebnerticket für die Nationalratswahlen vom 20. Oktober gesetzt.

In seiner Rede räumte Buser Fehler ein und machte klar, dass es in erster Linie ein Engagement für die Partei sei: «Meine eigenen Wahlchancen sind alles andere als intakt.» Er sei sich aber nicht zu schade, zum Wahlerfolg der Partei beizutragen. Gegenüber Telebasel hatte er sich diesbezüglich am 1. April sich noch unentschieden gezeigt.

Saskia Frei gewählt

Am Parteitag wurde überdies Saskia Schenker einstimmig als Präsidentin gewählt. Die 39-Jährige leitet die Baselbieter FDP seit dem überraschenden sofortigen Rücktritt von Paul Hofer im vergangenen Dezember interimistisch.

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