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Der Telebasel News-Beitrag vom 7. April 2019.

Basel

Comics eines Stars in Basel zu sehen

Die Comics von Joann Sfar sind weltberühmt und werden aktuell im Cartoonmuseum gezeigt. Im Zentrum der Ausstellung steht Sfarfs berühmte «Katze des Rabbiners».

In den Zeichnungen und Comics von Joann Sfar steht sehr oft eine Katze im Mittelpunkt. «Die Katze des Rabbiners» war es denn auch, die Joann Sfar im 2002 auf einen Schlag zu internationalem Erfolg verholfen hat. Nun werden Sfars Arbeiten im Basler Cartoonmuseum gezeigt.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 11. August 2019 und widmet Joann Sfars berühmter Katze entsprechend auch grossen Platz ein. Das Cartoonmuseum zeigt aber auch sehr viel Anderes aus dem breiten Schaffen des französischen Künstlers mit jüdischen und nordafrikanischen Wurzeln.

Über die Philiosophie zum Zeichnen

Geboren wurde Joann Sfar 1971 in der französischen Küstenstadt Nizza, zum Zeichnen hat er aber erst relativ spät und über den Umweg eines Philosophiestudiums gefunden. In seinem Werk setzt sich der 47-Jährige immer wieder auch mit seiner familiären Herkunft auseinander.

Es ist also kein Zufall, dass die erwähnte Katze einem Rabbiner gehört, sie mit diesem immer heftig diskutiert und die Geschichte im nordafrikanische Algier der 1920er-Jahre angesiedelt ist. Jeder neue Band mit den Geschichten um den Rabbiner und seine Katze verkauft sich unglaublich gut.

Schaffen reicht bis zu Filmen und Romanen

Joann Sfar macht aber noch sehr viel mehr. In der aktuellen Ausstellung «Sans début ni fin» ist trotz der Dichte, in der die Bilder und Zeichnungen ausgestellt sind, längst nicht genug Platz, um sein ganzes Schaffen zu zeigen.

Der kreative Franzose hat nicht nur über 200 Comics geschrieben, sondern auch Filme realisiert und Romane veröffentlicht. Was man im Cartoonmuseum sicher erhält, ist die Lust, noch mehr von diesem eindrücklichen Zeichner zu entdecken.

Die Ausstellung «Joann Sfar: Sans début ni fin» im Basler Cartoonmuseum dauert bis am 11. August 2019.

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