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Der Telebasel Mash Beitrag vom 4. April 2019.

Basel

«Hey nei, Schiri! Sicher nit – kei Offside!»

Will ein Schiedsrichter nicht lieber selber spielen als zu pfeifen? Mash hat einen jungen Unparteiischen bei einem hitzigen Spitzenkampf begleitet.

Schiedsrichter machen oft nur dann von sich reden, wenn sie einen folgenschweren Fehler begangen haben. «Hey nei, Schiri! Sicher nit – kei Offside!», schallt es dann zum Beispiel über den Fussballplatz. Mash wollte wissen, was es heisst, auf dem Feld das Sagen zu haben.

Aufstrebender Jung-Schiedsrichter

Mash durfte ein Interview mit Marco Venerito (20) führen. Er studiert an der Universität Basel Chemie und ist hobbymässig Fussball-Schiedsrichter in der 4. Liga. Er wurde bereits in eine Talentgruppe aufgenommen. Sein Ziel: einmal in der Super League Spiele leiten.

Bis jetzt pfeift Marco Venerito seine Partien noch alleine. Er freue sich aber bereits auf die Arbeit mit Assistenten: «Alleine auf dem Platz ist es schon toll. Es ist halt auch ein wenig anders, weil du alleine bist. Im Trio bist du eher ein Team und kannst dich in der Garderobe absprechen – du hast Rückmeldung».

Mash wollte wissen, wieso Venerito es sich antut, Schiedsrichter zu sein. Er erklärt: «Wenn man den Fussball liebt, liebt man auch das Schiedsrichtersein. Denn man ist auf dem Platz, man sieht die Fussballer spielen. Man wird vielleicht auch in Ligen eingesetzt, in die man als Spieler nicht hingekommen wäre. Man sieht hohes Fussball-Niveau und ist dabei eigentlich mittendrin».

Sehen Sie im Video oben, wie Marco Venerito ein Spiel leitet und erleben Sie die Partie aus der Perspektive des Schiedsrichters.

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