Die Idee mit längeren Rotperioden künstlich Stau zu erzeugen, verärgert die Telebasel-User. (Bild: Keystone / Telebasel)

Basel

«Je langsamer der Verkehr, desto mehr Abgase»

Die Pläne der Basler Regierung, mit Rotlichtern künstlich Stau zu erzeugen, sorgt für Unmut in der Telebasel-Community. Die Reaktion aus dem Netz ist gewaltig.

Mit längeren Rotlichtphasen an den Ampeln will das Basler Baudepartement mehr Staus provozieren. Dadurch soll die Verkehrslage für ÖV und Velo verbessert werden. Das Vorhaben sowie der Kredit von 1,22 Millionen für das Projekt müssen noch gutgeheissen werden, seien jedoch nur reine Formsache.

Viele Telebasel-Nutzter kochen aber bereits jetzt vor Wut. Denn damit würde sich das Problem lediglich verlagern.

Umwelt wird noch mehr belastet

Ein User spricht von den «Planern im Elfenbeinturm» und bringt ein weiteres fragwürdiges Detail zur Sprache. Zahlreiche Nutzer sind nämlich der Meinung, dass dadurch die Umwelt noch mehr in Mitleidenschaft gezogen wird.

Autofahrer werden ignoriert

Bei mehr als 66 Kommentaren zum Post lässt sich kaum eine einzige positive Meinung zum Plan des Baudepartements finden. Die Autofahrer in Basel würden sowieso mehrheitlich ignoriert. Die Befürchtung, dass der Verkehr in den Gemeinden um Basel noch mehr zunehmen könnte, steigt ebenfalls.

April-Scherz?

Die Meldung halten manche ausserdem für einen verspäteten 1.-April-Scherz oder reagieren mit Humor.

Die Umfrage auf der Telebasel-Website spricht ebenfalls eine deutliche Sprache:

2 Kommentare

  1. Was die Basler Regierung hier unterstützt ist “Diskriminierung von Behinderten” und ist eine Schweinerei. Diskriminiert werden hiermit alle die auf ein Auto angewiesen sind. Rollstuhlfahrer und allgemein Gehbehinderte Leute. PFUIIIIReport

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Auch interessant