Grösste Schadensgefahr besteht für die Zwetschgen- und Kirschbäume. (Bild: Keystone)

Baselland

Der Wetterumschwung macht den Baselbieter Bauern zu schaffen

Der kurze Wintereinbruch macht den Bauern zu schaffen. Sie sorgen sich um die Ernte. Durch die Kälte kann die Vegetationszeit und zwei Wochen früher eintreffen.

Baselbieter Bauern bangen um ihre Obstplantagen. Der kurze und unerwartete Wintereinbruch bringt Sorgen und Probleme mit sich. Der Sprecher der Bau- und Umweltdirektion (BUD) meint gegenüber der «Basler Zeitung», man sei darauf vorbereitet und sei noch im regulären Wintermodus. Trotzdem machen sich die Bauern jetzt sorgen um ihre Zwetschgen- und Kirschenbäume sowie ihre Birnen- und Apfelbäume.

Bis zu minus vier Grad

Am Mittwochabend wurde im Baselbiet (Sissach) mit Frost von minus zwei Grad und bodennah bis zu minus vier Grad gerechnet. Hanglagen sind jedoch im Vorteil, da dort die kalte Luft wegfliessen kann. Als Alternative können Schutzzelte oder Paraffinkerzen sowie Holzpelletöfen aufgestellt werden. Die Schutzzelte bringen aber die Gefahr mit sich, durch die Schneelast einzubrechen.

Im Gegensatz zu den Bauern nehmen die Schrebergärten-Besitzer die Situation gelassen. Sie haben noch gar nichts angepflanzt und Regen sowie Schnee sei nicht schädlich für sie. Schnee- und Kälteeinbrüche im Frühling sind nichts Neues. Seit langem gibt es die Tage der Eisheiligen. Während dieser Zeit ist es nicht ungewöhnlich, wenn der Winter noch einmal kurz zurückkommt. Diese Tage liegen dieses Jahr zwischen dem 11. und 15. Mai.

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