Teamarbeit im Haus: Skip Peter de Cruz (links) und Sven Michel. (Bild: Keystone)

International

Schweizer Curler an der WM nicht zu stoppen

Die Schweizer Curler fahren an der WM einen Sieg nach dem anderen ein: Sie besiegen in den Spielen 4 und 5 die Niederlande 7:6 und Deutschland 9:6.

Die Schweizer Curler um Skip Peter de Cruz weisen an der WM im kanadischen Lethbridge auch nach fünf Spielen lauter Siege vor. Sie bezwingen nacheinander die Niederlande 7:6 und Deutschland 9:6.

Die fünf Siege am Stück bedeuten die zweitlängste Siegesserie, die je einem Schweizer Männerteam seit dem Beginn eines WM-Turniers gelungen ist. Den einsamen Rekord stellte das legendäre Attinger-Team vor 45 Jahren auf. Die Dübendorfer gewannen an der Weltmeisterschaft 1974 in Bern alle neun Spiele der Round Robin, bevor sie vor mehr als 10’000 Zuschauern in der Allmend den Halbfinal gegen die USA verloren.

Ungefährdeter Sieg gegen die Niederlande

Im Match gegen die Niederlande gaben die Olympia-Dritten Valentin Tanner, Peter de Cruz, Sven Michel und Benoît Schwarz vom CC Genf bis zuletzt den Ton an. Der Sieg war nie gefährdet, auch wenn dies im knappen Ergebnis nicht zum Ausdruck kommt.

Die Niederlande spielten noch vor wenigen Jahren im Curling auf WM-Niveau keine Rolle. Das junge Team um Skip Jaap van Dorp nähert sich der Weltklasse jedoch immer mehr. Die Niederländer haben sich zum dritten Mal in Folge für eine Weltmeisterschaft qualifiziert.

In Lethbridge haben sie bereits zwei von fünf Spielen gewonnen, und dies bemerkenswerterweise gegen die Originalteams von Olympiasieger USA und Europameister Schottland. Die Niederländer haben mit Wouter Goesgens einen erstklassigen Spieler in ihren Reihen. Seit Goesgens nach einem Abtausch mit Jaap van Dorp als Nummer 4 spielt, ist das Team deutlich stärker geworden.

Hervorragende Quote gegen Deutschland

Die Partie gegen Deutschland absolvierten die Schweizer Curler auf sehr hohem Niveau. Sie brachten es im Team-Durchschnitt auf eine Quote von 91 Prozent an gelungenen Steinen. Die erst einen Sieg vorweisenden Deutschen um Skip Marc Muskatewitz standen mit ihren 78 Prozent auf verlorenem Posten.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Auch interessant