Colette Studer tritt als Regisseurin des Glaibasler Charivaris zurück. (Bild: Screenshot Telebasel)

Basel

Charivari-Regisseurin Colette Studer hört auf

Für das Glaibasler Charivari geht nach der diesjährigen Fasnacht ein Kapitel zu Ende: Colette Studer tritt nach sechs Jahren als Regisseurin zurück.

Der Vorstand des Glaibasler Charivaris gab den Rücktritt von Regisseurin Colette Studer am Dienstag bekannt. Studer habe ihrerseits ihren Entscheid dem Charivari-Vorstand vor wenigen Tagen mitgeteilt, heisst es in der Medienmitteilung.

Die 42-jährige Theaterfrau wolle sich auf andere Projekte konzentrieren. Colette Studer ist unter anderem an der Theaterschule SAMTS in Zürich als Dozentin tätig und möchte laut Mitteilung neue Ideen verwirklichen.

Der Telebasel Talk vom 23. Januar 2017 mit Colette Studer und Peter Keller.

Dem Charivari «zu neuem Glanz verholfen»

«Der Charivari-Vorstand bedauert den Rücktrittsentscheid von Colette Studer sehr», teilte der Vorstand mit. Studer habe als Schauspielerin auf der Charivari-Bühne in verschiedenen Rollen brilliert, unter anderem in Solo-Auftritten als Helvetia im Jahr 2011 und als Justitia in der Ausgabe 2016.

Glaibasler Charivari 2016: Szene mit dem «Raamestiggli Justitia quo vadis?» (Keystone)

Colette Studer hatte die Regie der Vorfasnachtsveranstatung im Jahr 2014 übernommen. Mit ihren künstlerischen Fähigkeiten habe sie «dem Anlass zu neuem Glanz verholfen», schreibt der Charivari-Vorstand weiter.

Sie habe mit ihren «kreativen Bühnenbildern und verrückten Ideen» neue Massstäbe gesetzt. Colette Studer wird weiterhin als aktive Pfeiferin an der Basler Fasnacht teilnehmen, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Wer in Zukunft Regie beim Charivari führen wird, ist noch nicht bekannt.

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