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Basel

Garten von Grünen-Politiker mit Hundekot verschmutzt

Am Wochenende wurde der Garten von Alt-Grossrat Michael Wüthrich mit gefüllten Kotsäcklein verschmutzt. Er vermutet einen Racheakt von wütenden Hündelern.

Am Wochenende musste der Basler Alt-Grossrat Michael Wüthrich (Grüne) feststellen, dass sein Vorgarten und sein Fenstersims mit gefüllten Hundekot Säckchen übersät wurde. Auf Facebook machte der Politiker die Verschmutzung publik. Neben dem Garten wurde auch ein Blumenbeet auf der Almend, das der Politiker pflegt, Opfer einer Vandalen-Attacke.

Verdacht geäussert

«Geschmacklos!» kommentiert der Politiker die Bilder mit den Kot-Säckchen aus seinem Garten. Er äussert auch gleich einen Verdacht, wer für die Tat verantwortlich sein könnte.

Michael Wüthrich vermutet, dass wütende Hündeler hinter der Kot-Attacke stecken könnten. Dies, weil der Politiker im Februar, zum Ende seiner Amtszeit, einen Leinenzwang für Hunde in der Lange Erlen gefordert hatte. Im März wurde diese Forderung vom Grossen Rat abgelehnt.

«Die gehören selber an die Leine»

Der Facebook-Post von Michael Wüthrich löste einige Reaktionen aus. Auch andere Politiker und Politikerinnen machen ihre Meinung unter den Bildern kund. SP-Grossrätin Andrea Bollinger etwa schreibt dazu: «Gewisse ‹Hündeler› gehören inzwischen selber an die Leine… Die sind ja nicht mehr ganz dicht.»

Und auch Regierungsrat Hans-Peter Wessels hat eine klare Meinung zu der Kot-Verschmutzung. «Einer Demokratie nicht würdig», schreibt der Vorsteher des Bau- und Verkehrsdepartements. Er habe selber auch schon Ähnliches erlebt. «Gut, dass Du diese Schweinerei öffentlich machst!», ermutigt Wessels seinen Ex-Kollegen Wüthrich.

1 Kommentar

  1. Es ist schon war.es gibt solche hunde besitzer und solche.wie wäre es,die hunde nur auf einer seite frei laufen zu lasen.mit dem könnte man doch leben.Report

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