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Basel

Täterin hat psychiatrische Vorgeschichte

Nach der Ermordung eines Schülers (7) ist vieles weiterhin unklar. Nach Recherchen von «Blick» soll die Täterin eine psychiatrische Vorgeschichte haben.

Niemand versteht, wieso die 75-jährige A.F.* am 21. März den unschuldigen M.* im Gotthelf-Quartier auf dem Heimweg von der Schule mit einem Messer tötete. Das Tatmotiv bleibt weiterhin ein Rätsel. Ebenso die Täterin selbst. Über die 75-Jährige liegt noch vieles im Dunkeln, obwohl die Frau den Behörden bekannt war. Telebasel berichtete.

Nach einem Konkursverfahren wurde sie spätestens 2008 bevormundet. Sie hatte Schulden über 100’000 Franken angehäuft. Wie es dazu kam, ist nicht bekannt. Ebenso ist nicht bekannt, wo sie zuletzt wohnte. Die Spur der Täterin verliert sich im Dunkeln.

Streitsüchtige Frau

Wie der «Blick» nun schreibt, führte die Täterin seit Jahrzehnten ein Schattendasein. Ohne aktuelle Anschrift, ohne Kinder oder nähere Verwandte. Laut der Tochter eines Cousins der Frau, sei die Rentnerin als streitsüchtige Person bekannt gewesen.

Während den 90er-Jahren soll sie in Allschwil gelebt haben. Eine damalige Nachbarin habe sich an die Frau als «fürchterliche Person» erinnert. Zudem habe der Mann der heute 75-Jährigen immer wieder mit der Polizei zu tun gehabt, angeblich wegen Drogen.

Psychiatrische Vorgeschichte

Wie «Blick» weiter berichtet, soll die Seniorin bereits 2005 straffällig geworden sein, worauf ein stationärer Aufenthalt in einer Forensischen Klinik folgte. Danach sei die Frau mehrere Male in der Psychiatrie eingewiesen worden.

Laut eines Insiders habe die Seniorin eine Persönlichkeitsstörung im F60-Bereich. F60 steht dabei für paranoide, schizoide oder dissoziale Störungen. Wie der Insider weiter berichtete hätte die Frau laut Experten-Meinung der Klinik nicht mehr alleine leben dürfen.

*Name der Redaktion bekannt 

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