Am Sonntag findet in der Wüste am Persischen Golf zum 15. Mal ein Formel-1-GP statt

International

Ferrari in den Wüsten-Trainings voraus

Ferrari hat nach der Demütigung beim Saisonstart den nötigen Speed in Bahrain wieder gefunden. Vettel und Leclerc halten die Konkurrenz auf Distanz.

In den beiden eineinhalbstündigen Übungseinheiten auf dem Wüstenkurs von Sakhir zeigte sich das Ferrari-Duo, das in Australien mit den Plätzen 4 und 5 deutlich unter den bei den Testfahrten geweckten Erwartungen geblieben war, von einer anderen Seite. Vettel und Leclerc wendeten nach dem Doppelsieg von Mercedes zum Saisonauftakt das Blatt und fuhren je einmal Bestzeit.

Im ersten Teil lag Leclerc 0,263 Sekunden vor Vettel, der in Bahrain mit vier Erfolgen (2012, 2013, 2017 und 2018) Rekordsieger ist. In der fürs Qualifying und das Rennen am Sonntag (17.10 Uhr Schweizer Zeit) wesentlich aussagekräftigeren zweiten Session, die unter Flutlicht nach Einbruch der Dunkelheit absolviert wurde, blieb Vettel um 35 Hundertstel vor dem Monegassen. Titelverteidiger Lewis Hamilton verlor im Mercedes über sechs Zehntel auf Vettel. Sein Teamkollege Valtteri Bottas, der Sieger des Auftaktrennens in Melbourne, war als Vierter nochmal einen Zehntel langsamer.

Alfa Romeo mit Problemen

Alfa Romeo, das in Bahrain mit einem neuen Unterboden antritt, stand im zweiten Training praktisch nur an den Boxen. Der in Hinwil im Zürcher Oberland entwickelte C38 kämpfte mit Problemen mit der Kühlung. Kimi Räikkönen absolvierte deshalb nur sechs, sein Teamkollege Antonio Giovinazzi deren zehn Runden. Am Ende blieben für den Finnen und den Italiener die Ränge 16 und 18. Giovinazzi hatte sich im ersten Training ausserdem eine folgenlose Kollision mit Nico Hülkenberg im Renault geleistet.

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