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Der Telebasel News-Beitrag vom 28. März 2019.
Basel

Komitee kämpft für «umweltfreundliches» Ozeanium

Das geplante Ozeanium sei umweltfreundlich, städtebaulich ideal und sensibilisere für Meeresprobleme. So argumentiert das Pro-Komitee fürs Grossaquarium.

Das Ozeanium ist ein riesiges Aquarium für Meerestiere, das der Basler Zoo auf der Heuwaage bauen möchte. Am 19. Mai 2019 stimmt die Basler Bevölkerung über das Projekt ab.

Am Donnerstag hat sich das Pro-Komitee vorgestellt. Es findet, das Projekt sei umweltfreundlich und benötige wenig Energie. Ein Ozeanium sensibilisiere die Bevölkerung für das Leben der Meerestiere. Und es werte die Heuwaage architektonisch auf.

Beim geplanten Gebäude handle es sich um einen Lehmbau, der auch Nistplätze für Mauersegler enthalte. Das Pro-Komitee kritisiert die Gegner des Bauprojekts scharf. Sie würden «irreführende Behauptungen» aufstellen, wenn sie sagten, viele Meerestiere würden beim Fang und auf dem Transport sterben.

Breit abgestütztes Komitee

Das Präsidium des Pro-Komitees setzt sich aus sechs Personen zusammen: Grossrat Mark Eichner (FDP), Biologin Ila Geigenfeind, Grossrätin Toya Krumenacher (SP), Architekt Renato Mösch, Grossrat Tobit Schäfer (SP) und dem Inhaber des Teufelhofs Raphael Wyniger.

Der Basler Zolli finanziert deren Abstimmungskampf mit einer Spende, die für das Ozeanium gemacht wurde. Es soll sich um einen «niedrigen sechsstelligen Betrag» handeln, der jedoch dem Bau nicht fehlen werde, falls die Abstimmung am 19. Mai gewonnen würde.

1 Kommentar

  1. Vor einigen Tagen ist in Basler Haushalte die Sonderausgabe des Franz Weber Journals verteilt worden. Schon auf der Frontseite ist ein Grossrochen abgebildet und inhaltlich werden unter anderem Grosshaie gezeigt, diese Abbildungen werden mehrfach angeführt. Auch die Artikel des Reporters Ross Nansen «Plünderung der Meere hübsch verpackt» und «Two Oceans Aquarium in Kapstadt» sind weit hergeholt. Wer ist dieser Ross Nansen!? Das Internet gibt keine Antwort! Da werden bewusst gezielt Eindrücke kolportiert, welche so im Ozeanium des Zoo Basel nicht vorkommen werden. In Fragen und Fakten zum Grossprojekt wird «Basel liegt am Meer» mit Schulwissen und als PR-Gag abgetan.
    Gerade weil jedes Gewässer in der Schweiz direkt oder indirekt mit dem Meer verbunden ist, ist das Ozeanium nicht ein «nice to have»
    Umso wichtiger ist, dass der Zoo Basel uns mit dem Ozeanium vor Augen führt, wie wichtig die Meere sind und wie wir sie schützen können. Dabei kommt der persönlichen Be-gegnung mit ihren Bewohnern eine wichtige Rolle zu. Sie hat eine ganz andere emotionale und sensibilisierende Wirkung als die virtuelle Begegnung auf Bildschirmen. Gerade in der heutigen Zeit, in der wir und insbesondere unsere Kinder im Alltag schon mehr als genug auf Bildschirme schauen, ist die reale Begegnung entscheidend.
    Auch weil ich überzeugt bin, dass der Zoo Basel alles für das Tierwohl macht , sage ich deshalb überzeugt im Interesse unserer Umwelt Ja zum Ozeanium.Report

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