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Der Telebasel News Beitrag vom 29. März 2019.

Basel

Beizer des Restaurants Hahn hat gekündigt

Der Wirt des Kleinbasler Hahns, Marc Magne, hat gekündigt. Findet sich kein Nachfolger, könnte die Beiz an der Hammerstrasse definitiv schliessen.

Schafeck, Sonne, Adler – oder eben das Restaurant Hahn: Wer im Kleinbasel eine Welle macht, der landet früher oder später im Hahn an der Hammerstrasse. Und trifft dort vielleicht auf Kleinbasler Kultfiguren wie Sir Francis oder andere. Beizer Marc Magne führt das Restaurant mit Engagement und Liebe zur Kleinbasler Beizenkultur.

Beizer will nicht mehr

Doch jetzt ist Schluss. Gemäss Informationen von Telebasel hat Wirt Marc Magne auf Ende August gekündigt. Dies bestätigt Peter Bochsler, Präsident der Genossenschaft Restaurant Hahn. Die Genossenschaft ist Eigentümerin der Liegenschaft. Seit dem Kauf des Hauses von der Brauerei Feldschlösschen hat die Genossenschaft den Zweck, das Restaurant Hahn zu erhalten.

Wirt Marc Magne wollte auf Anfrage keine Stellung nehmen. Er  konzentriere sich jetzt erstmal noch auf die Abwicklung der Fasnacht respektive der Bummelsonntage.

Droht nun die Schliessung?

Per Inserat auf gastro-express.ch sucht die Genossenschaft nun einen neuen Beizer oder eine neue Beizerin. Für 6’000 Franken Miete im Monat bekommt der neue Wirt das ganze Haus inklusive Beizer-Wohnung und diverser Sääli sowie Lagerräume in den Obergeschossen.

«Bisher hat sich noch niemand gemeldet», sagt Genossenschafts-Präsident und FDP-Grossrat Peter Bochsler auf Anfrage. Wie Telebasel erfahren hat, soll die Genossenschaft sogar über den Verkauf der Liegenschaft nachdenken.

«Nein, von überlegen kann keine Rede sein», erwidert Bochsler am Telefon. «Das wäre einfach die allerletzte Möglichkeit, wenn wir keinen Beizer finden.» Also liegt ein Verkauf doch im Bereich des Möglichen. Für die Nachfolgeregelung bleibt noch Zeit: Per 1. September 2019 ist der Schlüssel des Restaurants Hahn bereit zur Übernahme.

1 Kommentar

  1. Marc Magne ist auch kein Beizer. Der war in etwa so freundlich wie ein Henker aus dem Mittelalter.
    Da verliert die Gastroszene keinen wirklichen Helden. Ich hoffe es findet sich jemanden der das ganze mit ein bisschen mehr Herz und Seele macht. Jemand der Freude daran hat.Report

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