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Die Nati-Spieler Yann Sommer, Breel Embolo, Remo Freuler und Albian Ajeti nach dem 3:3 gegen Dänemark. (Video: Telebasel)

Schweiz

Die fehlende Cleverness der Nati

Die Nati zeigt 80 Minuten lang eine sehr starke Leistung, verschenkt jedoch danach den Sieg. Ein Spiel dauert halt 90 Minuten.

Eigentlich hatte die Schweizer Nationalmannschaft das Spiel gegen Dänemark im Griff. Zwar starteten die Dänen wie die Feuerwehr, danach war aber in der ganzen ersten Hälfte nichts mehr zu sehen von den Gästen.

Starke 80 Minuten der Nati

Die Schweiz spielt besser und Remo Freuler macht das 1:0. Auch in Halbzeit zwei hat die Petković-Elf das Spiel im Griff. Granit Xhaka stellt mit seinem Hammer auf 2:0 und wenig später gelingt Breel Embolo sogar das 3:0. Dänemark wird nun vorgeführt – denkt man. Granit Xhaka wird mit Standing Ovations verabschiedet und somit auch der Sieg.

Wenn 10 schlechte Minuten 80 gute überwiegen

Danach spielte nur noch Danish Dynamite. 10 Minuten vor Schluss gelingt der 1:3 Anschlusstreffer, in der 88. Minute steht es gar nur noch 2:3. Danach rettet Yann Sommer zweimal mirakulös und doch ist auch er in der Nachspielzeit geschlagen.

Die Nati musste in diesem Spiel auf die brutalste Art lernen, dass man einen 3:0 Vorsprung noch verspielen kann, so Breel Embolo. Deshalb fühlt sich dieses Unentschieden eher wie eine Niederlage an.

Somit steht nun Irland mit zwei Siegen aus zwei Spielen auf Platz 1 der Gruppe D.

Fehlende Cleverness

Granit Xhaka hat an der Pressekonferenz vor dem Spiel die neue Qualität der Mannschaft angesprochen. Die Schweizer Nati könne jederzeit reagieren und zurückkommen. Gegen Dänemark war es umgekehrt: Die Schweiz hatte das Spiel im Griff und musste ein 3:0 Vorsprung verwalten.

Laut Yann Sommer hatten Routine und Cleverness für ein solches Spiel gefehlt. Das Team hätte in der Druckphase der Dänen abgeklärter reagieren sollten und vor allem genau diesen Druck rausnehmen sollen.

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