Hat gut lachen: Nati-Spieler Steven Zuber. (Bild: Key)

Schweiz

Steven Zuber in Höchstform

Seit dem Tor gegen Brasilien kennt ihn die ganze Fussballwelt. Steven Zuber reitet nach einem schwierigen halben Jahr auf einer Erfolgswelle.

Steven Zuber kann auch nach dem Spiel gegen Georgien kaum aufhören, zu strahlen. Kein Wunder denn der Winterthurer reitet momentan auf einer persönlichen Erfolgswelle. Doch vor wenigen Wochen sah die Welt von Steven Zuber noch düster aus.

Vom Leistungsträger zum Bankdrücker

Bei seinem Club Hoffenheim war Steven Zuber bis zu dieser Saison einer der Leistungsträger. Nach der WM änderte sich dies aber schlagartig. Oft bekommt er bei den Kraichgauern nur Teileinsätze – oder wird erst gar nicht berücksichtigt. Dies war natürlich überhaupt nicht nach dem Gusto des Schweizers.

Deshalb entschied er sich, in der Winterpause bis zum Sommer ausgeliehen zu werden um sich bei einen anderen Klub beweisen zu können. Mit dem VfB Stuttgart hat er diesen Verein gefunden. Die Schwaben stehen mitten im Abstiegskampf und können einen Leistungsträger wie Steven Zuber nur zu gut gebrauchen.

Zuerst Flop dann Top

Die Erwartungen an Steven Zuber waren sehr hoch. In den ersten vier Spielen spielte er nur mittelmässig und wurde bei einigen Fans bereits als Flop gehandelt. Doch dann blühte Zuber plötzlich auf. Gegen Leipzig gelang ihm sein erster Treffer im Trikot mit dem Brustring – der Knoten war geplatzt.

In den letzten fünf Ligaspielen traf Steven Zuber gleich fünfmal. Beim 5:1 Erfolg über Hannover war er sogar zwei Mal erfolgreich.

Zubers Tore sind für ihn und den VfB Stuttgart goldwert im Kampf um den Verbleib in der Bundesliga. In den letzten vier Spielen verloren die Schwaben nur noch ein Mal.

Wenn’s läuft, dann läuft’s

Einen Steven Zuber in dieser Form kann auch Vladimir Petković in der Nationalmannschaft nicht auf der Bank sitzen lassen. Gegen Georgien spielte Zuber durch und war einer der auffälligsten Akteure auf dem Platz.

Seine Leistung krönte er mit seinem Treffer zum 1:0. Nun hat er also sechs Tore in sechs Spielen erzielt. In der Schweiz wäre niemand böse, wenn diese Serie auch gegen Dänemark fortgesetzt werden könnte.

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