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Der Telebasel News-Beitrag vom 24. März 2019.

Basel

Schmuck bleibt von Baselworld-Krise verschont

Die Baselworld kämpft im Uhrensektor mit Zuschauerschwund. Anders beim Schmuck: Zwar gibt es auch dort weniger Aussteller, die Besucherzahlen stimmen aber.

Wenn man von der Baselworld spricht, stehen sie eher selten im Fokus: die Schmuckhändler. Die Uhren sind an der Messe die populären Objekte, und deren Industrie steckt bekanntlich in einer Krise. Dieses Jahr kann die Baselworld mit deutlich weniger Uhrenfirmen auftrumpfen, die an der Messe ausstellen. Beim Schmuck bleibt das Publikumsinteresse am schönen Glanz aber bestehen.

Edelsteinhändler Constantin Wild ist mit seiner Firma seit 30 Jahren an der Uhren- und Schmuckmesse präsent und zeigt sich zufrieden: «Ich habe das Gefühl, dass der Besucherandrang ähnlich gross ist wie in den vorangegangenen Jahren, auch wenn wir einige Aussteller weniger sind.»

«Edelsteine werden immer wichtiger»

Die stabilen Besucherzahlen beim Schmuck bestätigt auch die Basler Kantonalbank gegenüber Telebasel. Edelsteine muss man offenbar mit eigenen Augen betrachten können, das ist nach wie vor ein wichtiges Verkaufskriterium. Laut Verkäufer Constantin Wild ist der Schmuck zudem ein relevantes Standbein der Baselworld. Insbesondere die Edelsteine seien sehr interessant hier. «Es kommen viele internationale Firmen, die ihre hochwertigen Edelsteine ausstellen. Die Edelsteine werden immer wichtiger für die Baselworld», so Wild.

Zwar kämpft auch der Schmuckbereich der Baselworld mit einem Rückgang der Aussteller. Solange die Kunden kommen, sei ihm aber egal, wie viele Aussteller auf der Messe sind, so Constantin Wild. Die wichtigen Kunden und Firmen seien nach wie vor da. «Solange es die Baselworld schafft, die wichtigsten Einkäufer hierherzubringen, ist sie die beste Schmuckmesse.»

1 Kommentar

  1. Immer diese Negativ-Medien. Kriese Kriese Kriese. Im Hinblick auf ein längerfristiges Denken/Handeln sollte man eher positives berichten, ansonsten kann man auch etwas, was durchaus seinen Stellenwert und auch Zukunft hat, kaputt reden. Gerade von ortsansässigen Medien erwarte ich eine positivere Berichterstattung.Report

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