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Der Telebasel News-Beitrag vom 24. März 2019.

Basel

Ärger über erschwerte Hundekot-Entsorgung

Seit Anfang Jahr gibt es weniger, dafür grössere Abfallkübel für Hundekot-Säcke. Eine Halterin, die nicht mehr gut zu Fuss ist, kritisiert diesen Entscheid.

Von einem Tag auf den anderen verschwanden die Abfallkübel. Elisabeth Dunkel findet das einen dicken Hund. Die 81-jährige Rentnerin ist stets mit dem Rollator und ihrer Hündin Lina unterwegs. Bei ihrem Spaziergang an der Wanderstrasse stellte sie fest, dass es weniger Entsorgungsmöglichkeiten für die Häufchen der Vierbeiner gibt. Die Boxen mit den gelben Säckchen samt Eimer wurden etwa im Gebiet Gotthelf-Neubad mancherorts abgeschraubt.

«Das haben sie alles weggenommen und an den Haltestellen grosse Abfallkübel montiert – die sind aber so weit weg», sagt die Hundehalterin. Für sie, die nicht mehr gut zu Fuss ist, sei das ziemlich mühsam geworden. Zudem will sie beobachtet haben, dass seither mehr Hundekot in den Rabatten liegt.

Abfallkübel werden ersetzt

Ob dies zutrifft, dürfte schwierig zu überprüfen sein. Sicher ist aber: In manchen Quartieren stehen nun weniger Abfallkübel. Das bestätigt Daniel Hofer, Sprecher des Bau- und Verkehrsdepartements. «Es gibt immer mehr Leute, die ihre Abfälle in den öffentlichen Mülleimern deponieren». Daher habe sich die Stadtreinigung für grössere Kübel entschieden, dafür deren Anzahl reduziert.

Wie Hofer erklärt, seien nun die Distanzen zwischen den Abfalleimern grösser, dafür sollen sie weniger stark überquellen. Seit Anfang Jahr ersetze die Stadtreinigung sukzessive das alte Modell durch das neue.

Diese neue Variante hat die Hundekot-Säckchen bereits integriert. Durch einen Schlitz in Form eines Baslerstabs können die gelben Plastiktüten herausgenommen werden. Auch darüber ärgert sich Elisabeth Dunkel.

Gerade für ältere Leute sei es schwierig, diese Tüten herauszunehmen, ohne dass sie zerreissen. Wie Daniel Hofer gegenüber Telebasel sagt, seien diesbezüglich beim BVD noch keine Meldungen eingegangen. Falls das aber geschehen soll, werde man dieser Sache nachgehen.

2 Kommentare

  1. Ich wohne in der Amerbachstrasse, im Kleinbasel.
    Basel könne Millionen verdienen, wenn die Abfallsünder effektiv auch gebüsst würden…

    Statt dessen beobachte ich immer wieder, wie Leute ihre Tütchen irgendwo neben den Abfalleimern oder einer Rabatte deponieren.
    Interessant ist auch, dass die Leute anscheinend nicht meher wissen, dass an Ostermontag kein Abfallabfuhr ist.

    Es ist mir unklar, warum das so durchgeht.Report

  2. Es wäre doch besser, die Abfallgebühren wieder den Steuern zuzufügen wie es früher war.Viele Menschen reut es, einen Bebbisagg zu kaufen, deswegen stopfen sie die öffentlichen Abfallkübel voll. Es hat allgemein zuwenig Mistkübel in der Stadt. Mit dem Abhängen verschiebt sich das Problem nur. Man könnte ja auch mehr Leute einstellen statt immer mehr abzubauen! Es gibt viele Arbeitsuchende. Aber dann heisst es wieder, diese Arbeit sei unzumutbar. Leider verkommt Basel immer mehr zur Müllhalde.Report

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