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Der Telebasel News Beitrag vom 23. März 2019.

Basel

Weniger Limousinenfahrten wegen Baselworld-Krise

Dass die Baselworld immer kleiner wird, spüren auch die Anbieter von Limousinenfahrten direkt im Portemonnaie.

Es ist Mittag. Wir stehen in Zürich auf dem Paradeplatz, als die Limousine vorfährt. Sie nimmt uns heute mit nach Basel. Burak Akalin in schickem Anzug steigt aus – ein Bild fast wie im James-Bond-Film. Und Hollywood liegt für Burak Akalin nicht weit. Er chauffiert mit seinem Limousinen-Service viele Berühmtheiten durch die Gegend.

Gerade während der Baselworld habe das Zürcher Limousinen-Service-Unternehmen Falcon Luxury Services normalerweise viele Aufträge. Nicht so aber dieses Jahr: «Wir spüren die Krise der Messe direkt im Portemonnaie», sagt Burak Akalin. Während in den letzten Jahren etwa 20 Anfragen pro Woche kamen, sind es dieses Jahr noch 10 Geschäftsleute, die den Service buchen, um nach Basel an die Messe zu fahren.

Diskretion ist wichtig

«Zum Glück dauert die Baselworld nur eine Woche», so der 28-jährige CEO des Limousinen-Services. So ist der Verlust verkraftbar. Lukrativer seien für sein Geschäft das WEF in Davos oder andere grosse Messen.

Eine Fahrt von Zürich nach Basel kostet je nach Service zwischen 200 und 400 Franken. Einmal habe er Spieler der französischen Fussballnationalmannschaft in die Skiferien gefahren, plaudert Akalin aus dem Nähkästchen. Namen von Hollywoodstars, die schon neben ihm sassen, will er nicht verraten. «Die Konkurrenz ist gross. Ich kann mir keinen Fauxpas erlauben», sagt er. Denn Diskretion stehe in seinem Geschäft an oberster Stelle.

Eine Stunde später fährt die Limousine bereits in Basel ein und der freundliche Chauffeur ist auch schon auf dem Weg zum nächsten Kunden.

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