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Der Telebasel News-Beitrag vom 23. März 2019.

Basel

Trauermarsch für toten Jungen in Basel

Die Betroffenheit ob des Todes des siebenjährigen M. ist so gross, dass am Samstag in Basel ein Trauermarsch stattfindet. Der Junge wurde im Kosovo beerdigt.

Zwei Tage nach der unfassbaren Gewalttat am siebenjährigen Knaben M. durch eine 75-jährige Frau kommen Menschen in Basel zusammen, um zu trauern. Seit 14 Uhr findet ein Trauermarsch für den getöteten Jungen M. statt. Der Trauerzug startete beim Schützenmattpark. Schätzungsweise über 2’000 Menschen nehmen an ihm teil.

(Video: Telebasel)

Der Trauermarsch führt zum St. Galler Ring, wo die Tat am Donnerstag begangen wurde. Dort wollen die Menschen Blumen niederlegen und Kerzen anzünden.

Trauernde Menschen haben ein Meer aus Blumen am Tatort niedergelegt. (Video: Telebasel)

Zum Trauermarsch wurde auf Facebook aufgerufen. Beim Gotthelfplatz soll der Trauermarsch dann enden. Am Gedenkanlass nahmen auch Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann und Bildungsdirektor Conradin Cramer teil. Sie drückten den Angehörigen ihr tiefstes Beileid aus. «Wir sind hierher gekommen, um unsere Anteilnahme auszudrücken und den Angehörigen zu zeigen, dass sie in dieser schweren Zeit nicht alleine sind», erklärte Ackermann.

(Video: Telebasel)

Am Rande des Gedenkanlasses sprach auch ein näherer Verwandter des Opfers zur Menschenmenge: «Wir hoffen, dass so etwas nicht mehr geschieht». Nun warte man auf die Gerechtigkeit, so der Mann weiter.

(Video: Telebasel)

«Er hat hier am liebsten seine Ferien verbracht»

Der Leichnam des siebenjährigen M. wurde inzwischen in den Kosovo gebracht und dort beerdigt, wie «20 Minuten» berichtet. Das Opfer sei im Rahmen des Mittagsgebets um 12 Uhr beigesetzt worden.

Die Beerdigung fand auf dem Friedhof in der kosovarischen Stadt Gjilan statt. «Wir teilen all unseren Verwandten, Freunden und Stadtbewohnern mit, dass unser geliebter Sohn im Alter von sieben Jahren am 21.03.2019 aus dem Leben geschieden ist. Er lässt uns traurig und in ewiger Erinnerung an ihn zurück», schreibt die Familie von M. laut «20 Minuten» in der Todesanzeige.

Laut einer karitativen Helferin vor Ort hatte M. mit seiner Familie die Stadt Gjilan diverse Male besucht. «Angeblich hat er hier am liebsten seine Ferien verbracht», sagt sie zu «20 Minuten». An der Beerdigung des Jungen haben gemäss Aussagen eines Trauergastes rund 500 Personen teilgenommen.

2 Kommentare

  1. es macht mich sehr traurig.
    Ich kann es nicht fassen, das
    sowas möglich ist. Ich empfinde
    sehr grosses mitleid für die
    familie des getöteten jungen.Report

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