Wüste Szenen in Sion: Der Verwaltungsrat von GC sprach sich für harte Sanktionen und Massnahmen gegen die Urheber der Krawalle aus. (Bild: Keystone)

Schweiz

GC will Täter zur Rechenschaft ziehen

Die Verantwortlichen von GC kündigten am Tag nach dem Spielabbruch in Sitten aufgrund von Petardenwürfen aus dem Fanblock Konsequenzen an.

Laut GC-Präsident Stephan Anliker sollen die Täter zur Rechenschaft gezogen werden, eine Strafanzeige wird geprüft. «Wir entschuldigen uns in aller Form beim Publikum, bei den Spielern beider Mannschaften und den Helfern im Stadion», wird Anliker in einem Communiqué der Zürcher vom Sonntag zitiert. «Das Verhalten der Randalierer ist inakzeptabel. Wir wollen keine solchen Fans und werden die beteiligten Randalierer zur Rechenschaft ziehen.»

Harte Sanktionen und Massnahmen

Der Verwaltungsrat des Tabellenletzten der Super League sprach sich für harte Sanktionen und Massnahmen gegen die Urheber der Krawalle aus. Zusammen mit der Swiss Football League und der Polizei soll der Vorfall aufgeklärt werden, auch strafrechtliche Massnahmen werden von Vereinsseite geprüft.

Die Partie der Super League zwischen Sion und den Grasshoppers am Samstag wurde in der 55. Minute beim Stand von 2:0 für die Walliser abgebrochen, nachdem zum wiederholten Mal Petarden aus dem Zürcher Fanblock auf das Spielfeld geflogen waren. In der ersten Halbzeit hatte Schiedsrichter Lionel Tschudi die Partie aus dem gleichen Grund bereits einmal unterbrochen.

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