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Beitrag in den Telebasel News vom 14. März 2019.

Basel

Schlägereien, verlorene Kinder und 295 entfernte Velos

Die Fasnacht verlief für die Basler Blaulichtorganisationen ruhig. Am meisten zu tun gaben verlorene Kinder und falsch parkierte Velos.

Während der «drey scheenschte Dääg» wurden die Kantonspolizei und die Rettung Basel-Stadt zu einigen Einsätzen gerufen, wie das Justiz- und Sicherheitsdepartement mitteilt.

So musste die Polizei rund ein Dutzend Schlägereien schlichten, eine gestohlene Larve vermelden und 29 verloren gegangene Kinder vorübergehend betreuen. Die Kinder konnten später alle wieder einer Begleitperson abgegeben werden.

295 falsch parkierte Velos

Gröbere Zwischenfälle habe es keine gegeben. Für etwas mehr Aufwand sorgten jedoch falsch parkierte Velos. Insgesamt 295 Drahtesel musste die Polizei während der Fasnacht entfernen.

Eine Personen musste gar eine ganze Nacht auf dem Polizeiposten verbringen und dort ihren Rausch ausschlagen. Übermässiger Alkoholkonsum erforderte auch diverse Einsätze der Sanität, die in Zusammenhang mit der Fasnacht rund 40 mal ausrücken musste. Dies namentlich auch wegen Stürzen sowie medizinischen Problemen.

405 Tonnen Räppli

Die Stadtreinigung meldete derweil 405 Tonnen Räppli und andere Fasnachtsabfälle, die während der ganzen Fasnachts entfernt wurden. Spezialreinigungstouren gab es nach den beiden Cortèges von Montag und Mittwoch auf der Hauptachse Aeschenplatz-Messeplatz sowie am Dienstag- und Mittwochmorgen früh in der ganzen Innerstadt.

Die Innerstadt in der Nacht auf Donnerstag wieder sauber geschaufelt und gesaugt haben insgesamt rund 250 Personen mit 120 Fahrzeugen. Laut Stadtreinigung hat die Fasnacht den Reinigungsleuten im Schnitt eine Last von 1,62 Tonnen pro Kopf beschert. Im Vorjahr waren dank trockenem Wetter nur rund 240 Tonnen Fasnachtsmüll zusammengekommen.

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