Baselland

Rohner AG muss gesamtes Abwassersystem prüfen

Nachdem in Pratteln bei der Firma Rohner Industrieabwasser ins Grundwasser gelangt ist, hat sich der Kanton eingeschaltet. Erste Massnahmen wurden eingleitet.

Die Firma Rohner AG steht seit Tagen in den Schlagzeilen. Bei einer routinemässigen Kontrolle hat das Baselbieter Amt für Umweltschutz und Energie (AUE) auffällige Messdaten festgestellt. Umgehend vorgenommene Abklärungen durch das AUE ergaben, dass es zu einem Leck in einer Abwasserleitung gekommen war und Industrieabwasser in einen Energieleitungstunnel geflossen ist.

Nun teilt die Behörde mit, dass am Dienstag die notwendigen Installationen vor Ort eingerichtet wurden, um Grundwasser im Bereich der Havarie abzupumpen. Welche Substanzen seit wann und in welcher Konzentration ins Grundwasser gelangt sind, kann das AUE zurzeit noch nicht sagen, heisst es.

Rohner muss gesamtes System prüfen

Weiter seien konkrete Massnahmen eingeleitet worden. Laut AUE ist die Rohner AG dazu verpflichtet, eine Dichtungsprüfung am ganzen Abwassersystem vorzunehmen. Die Kosten dafür trägt das Unternehmen selbst, sagt Nico Buschauer, Leiter Kommunikation Bau- und Umweltschutzdirektion.

Bis am 22. März müssen die Resultate vorliegen. Sollten die Messungen ungenügend sein, werde der Kanton «sofort» handeln, sagt Buschauer.

1 Kommentar

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*