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(Video: Telebasel)

Basel

«Es läuft mir kalt den Rücken runter»

Der Countdown läuft. Es geht nur noch wenige Tage bis es wieder heisst «Morgestraich - vorwärts marsch!». Basler Promis können es kaum erwarten.

(Fast) jedem Basler geht das Herz auf, wenn die Glocken in Basel am Fasnachtsmontag vier Uhr schlagen, das Licht der Strassenlaternen von den Lichtern der «Kopflädäärnli» abgelöst werden und der Klang der Piccolos und «Drummle» durch die ganze Stadt dröhnt.

Auch vielen Basler Promis geht es so. Beim Gedanken an den Startschuss der «drey scheenschte Dääg» kommen sie regelrecht ins Schwärmen.

«Das kann man nicht beschreiben, das muss man fühlen»

Seit er 16 Jahre alt ist hat sich Kevin Schläpfer keinen Morgestraich mehr entgehen lassen. Aufgrund seines Jobs konnte die Eishockey-Legende meist nur für wenige Minuten nach Basel kommen, die seien es jedoch stets wert gewesen. «Den Morgestraich kann man nicht beschreiben, es liegt der Duft der Fasnacht in der Luft. Es ist einfach wunderschön», sagt Kevin Schläpfer zu Glam.

Auch die Sängerin Maya Wirz freut sich schon jetzt auf den Morgestraich: «Die Sekunde, in der es dunkel wird und die Lichter der Laternen angehen, die kann man nicht beschreiben, das muss man fühlen», so Maya Wirz.

«Da steigt das Adrenalin», sagt «Almi». Beim Basler Komiker mache sich aber bereits beim vierten Glockenschlag wieder Wehmut breit: «Man weiss dann schon, dass es bald wieder vorbei ist mit der Fasnacht», so Patrick Allmandinger.

Mehlsuppe für Freunde

Wie viele Basler, pflegen auch die Promis am Morgestraich ein bestimmtes Ritual. Der Musiker Sir Francis schwingt den Kochlöffel: «Nach dem Morgestraich treffe ich mich mit ein paar Leuten bei mir zuhause und mache Mehlsuppe für alle», sagt das Kleinbasler Original.

Auch «Almi» verbringt den Morgestraich in Gesellschaft. «Ich bin immer eingeladen. Dann gibt es Mehlsuppe. Das ist herrlich und sehr emotional», so der Komiker.

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