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Der Telebasel News-Beitrag vom 4. März 2019.

Region

Über 10’000 Unterschriften für «Herzstück Basel»

Ein überparteiliches Komitee lancierte 2018 die Petition «Ja zum Herzstück Basel. Jetzt». Mit 10'589 Unterschriften wurde diese nun in Bern überreicht.

Im November 2018 lancierte ein überparteiliches Komitee die Petition «Ja zum Herzstück Basel. Jetzt». Die Petition fordert ein «Ja. ohne Wenn und Aber» des National- und Ständerats zum Herzstück Basel.

10’589 Unterschriften

Am Montag konnte die Petition mit insgesamt 10’589 Unterschriften an das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) in Bern überreicht werden. Manuel Friesecke, Geschäftsführer von Regio Basiliensis und Koordinator der Petition freut sich über die zahlreiche Unterstützung. «Die Einwohnerinnen und Einwohner der trinationalen Region Basel bringen damit klar zum Ausdruck, dass sie gemeinsam mit Wirtschaft und Politik geschlossen hinter diesem Projekt stehen», so Friesecke.

«Noch nie gab es so breite Unterstützung»

Auch die Nationalrätin und  Handelskammer-Präsidentin beider Basel, Elisabeth Schneider-Schneiter, zeigt sich erfreut über die vielen Unterschriften. «Noch nie hat in unserer Region ein Entwicklungsprojekt so breite Unterstützung erhalten.» Die Bevölkerung unterstütze was die Wirtschaft schon lange fordert: Eine leistungsfähige S-Bahn. Den Bewohnern der Region sei dieses Projekt sehr wichtig, so Schneider-Schneiter weiter. «Das Signal ist eindeutig. Auch die Einwohnerinnen und Einwohner unserer Region zeigen Herz fürs Herzstück», sagt Schneider-Schneiter.

Die Forderungen der Petition

Gemeinsam mit der Unterstützung von 40 regionalen Institutionen und Parteien forderte das Komitee unter anderem ein regionales S-Bahn-System als umwelttaugliche Lösung für die Verkehrsprobleme, aber auch ausreichende Bundesmittel zum aktuellen Ausbauprogramm der nationalen Bahninfrastruktur in der Höhe von 120 Millionen Franken. Mit der Zusage dieser Gelder solle sichergestellt werden, dass das «Herzstück» ohne Unterbruch weiterbearbeitet werden kann.

Das geplante S-Bahn-System würde nicht nur den neuen Bahnhof Mitte mit geschätzten 50’000 Reisenden pro Tag entlasten, sondern auch das Tramnetz und den Pendlerverkehr. Ausserdem ermögliche das Projekt eine Taktverdichtung zwischen dem Zentrum und der Region und schaffe Kapazitäten für 70 Prozent mehr Passagiere in der Region bis 2040.

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