Am Montag wird es in der Schweiz stürmisch. (Symbolbild: Keystone)

Schweiz

Sturmtief Bennet fegt über die Schweiz

Am Montag wird die Schweiz kräftig durchgeschüttelt: Sturmtief Bennet bringt von Westen her kräftige Windböen und starken Regen.
Bennet fegt über die Region Basel
Der Telebasel News Beitrag vom 3. März 2019.
17:35

Die deutschen Karnevalsnarren haben an Rosenmontag Sturmtief «Bennet» die Stirn geboten. Trotz heftiger Böen und Regenschauern bahnten sich die Karnevalszüge in den deutschen Hochburgen Köln, Mainz und Düsseldorf ihren Weg durch die Stadt. Allerdings wurden die Züge etwas abgespeckt. So verzichteten die Karnevalisten in allen drei Städten auf Pferde. Andernorts wurden Züge abgesagt oder verschoben.

(Bild: Keystone)
Bauarbeiter von Plattform gerettet

Das Sturmtief Bennet hat in Neuendorf SO am Montagmorgen fünf Mitarbeitende einer Baustelle in eine ungemütliche Situation gebracht. Die Bauarbeiter mussten sich mit einem Höhenrettungs-Hubwagen ab einer rund 30 Meter hohen Plattform abholen lassen.

Eine Windböe hatte kurz nach 8 Uhr den Gerüsttreppenturm erfasst, der an einer freistehenden hohen Betonmauer fixiert war. Der Turm knickte auf den Auslegearm eines Betonlastwagen ab, wie die Solothurner Kantonspolizei mitteilte. Es war die einzige Treppe. Personen wurden nicht verletzt. (sda)

Einsatzkräfte werden auf Trab gehalten

An verschiedenen Orten sind die Einsatzkräfte wegen der starken Böen bereits ausgerückt. Allein die Aargauer Kantonspolizei erhielt etwa 20 Meldungen über umgestürzte Bäume. Personen wurden nicht verletzt. In Neuendorf SO kippte wegen des starken Windes ein Gerüst um. Die Kantonspolizei bestätigte eine entsprechende Meldung des «Blick».

Im Berner Worblental war der Zugsverkehr in den Morgenstunden vorübergehend unterbrochen. In der Fahrbahn hatten sich Gegenstände verheddert. Auch in der Stadt Bern hielt der Sturm die Berufsfeuerwehr auf Trab. Eine Tanne war auf die Eymattstrasse gestürzt, ein Baum gegen eine Terrasse im Westen Berns gefallen. (sda)

Zwischenstand der stärksten Windspitzen

Region wachgerüttelt und Mauer eingestürzt

Bereits am frühen Morgen wurde die Nordwestschweiz vom Sturmtief Bennet wachgerüttelt. In Aesch wurden kurz vor 7.30 Uhr 99 km/h gemessen, in Delsberg JU waren es 91 km/h.

In Therwil fiel eine Trennmauer aus Stein dem Sturm zum Opfer, wie «20 Minuten» berichtet. Die Steine hätten das Fenster eines Wohnhauses eingeschlagen.

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Starke Windböen für Mittag erwartet

Das Sturmtief Bennet erreicht am Montag von Westen her die Schweiz. Zwischen 10 und 14 Uhr werden im Flachland starke Windböen erwartet. Der Wetterdienst «MeteoNews» rät, lose Gegenstände zu verräumen und nicht in die Wälder zu gehen.

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