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Der Telebasel News-Beitrag vom 4. März 2019.

Region

«Die momentane Wetterlage ist aussergewöhnlich»

Sturm Bennet hält die Region Basel auf Trab. Schadensmeldungen gab es bisher wenige. Dennoch: Bei Böen mit über 100 km/h ist Vorsicht geboten, auch im Verkehr.

Sturm Bennet zieht über die Region und schüttelt so einiges kräftig durch. Sebastian Schlögl, Metereologe der Meteoblue AG Basel, rät dazu, Acht zu geben. Wälder sollen gemieden, lose Gegenstände in Gärten oder auf Balkonen befestigt werden. Und auch auf Autobahnen oder Brücken sei besondere Vorsicht geboten. «Autofahrer müssen das Steuerrad besonders festhalten», so Schlögl.

Bis Dienstagmorgen sollte der Sturm weitergezogen sein. Schadensmeldungen seien bisher wenige eingegangen, so die Polizeisprecher beider Basel auf Anfrage von Telebasel. Einzig ein paar umgekippte Bäume oder Bauabschrankungen seien gemeldet worden. Verletzte habe es keine gegeben.

«Es kann sogar bis in tiefere Lagen schneien»

Das Sturmtief Bennet entwickelte sich gemäss Sebastian Schlögl über dem Atlantik. Richtung Osten sei es dann weitergezogen. «Auf der Rückseite des Tiefs strömt kalte Luft in die Region zu uns. Es kann sogar bis in tiefere Lagen schneien», so der Meteorologe weiter.

Die momentane Wetterlage sei aussergewöhnlich erklärt Schlögl. Die Böen seien stark und die Windgeschwindigkeiten aussergewöhnlich hoch. «Auch, dass es Gewitter geben kann, ist um diese Jahreszeit normalerweise nicht alltäglich», sagt Schlögl.

Windgeschwindigkeiten über 100 km/h

Die Windgeschwindigkeiten seien in der Region hoch gewesen. Auf der Chrischona etwa wurden am Montag Böen von über 100 Stundenkilometern gemessen. Die Höchstgeschwindigkeiten aus dem Kanton Bern von 148 Stundenkilometern wurden in der Region Basel aber nicht erreicht.

Und noch eine gute Meldung für die Basler Fasnächtler: «Mit einem Wintereinbruch ist an der Fasnacht mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht zu rechnen», so Sebastian Schlögl.

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