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Dr Hampe vo Kleihünige gibt's hier exklusiv als Bonusmaterial. Im Vorfasnachts-Querschnitt geht's weiter mit anderen Bängg aus dem Kòpfladäärnli.

Basel

Das Kòpfladäärnli soll auch nächstes Jahr leuchten

Renato Salvi will seine neue Vorfasnachts-Veranstaltung in der Elisabethenkirche weiterführen. Noch gibt es aber ein paar offene Fragen.

Es ist sicher der ausgefallenste aller vorfasnächtlichen Spielorte. Renato Salvi hat für sein allererstes Kòpfladäärnli die Elisabethenkirche gewählt. Ob das auch nächstes Jahr so sein wird, ist noch nicht in Stein gemeisselt. «Das hängt von der Verfügbarkeit der Kirche ab», sagt Renato Salvi gegenüber Telebasel. Der Raum ist also noch nicht reserviert, zudem müssten auch noch ein paar technische Fragen geklärt werden.

Weiter mit Bängg und Orgel

Wie sein einstiger Bühnenkollege Almi, der bereits eine Fortsetzung seines Läggerli aufgegleist hat, zieht auch Salvi eine positive Bilanz zu seiner neuen Veranstaltung. Bis zur Dernière am 3. März schätzt er 3100 verkaufte Tickets. Dies bei einer Gesamtauslastung von 3920 Plätzen während der gesamten Spielzeit. «Bis jetzt liegen die Besucherzahlen über den Erwartungen», sagt Renato Salvi.

Kommt es zu einem weiteren Kòpfladäärnli, so ist für Salvi klar, was bleiben wird: das Piccolo-Ensemble, die Kirchenorgel und der Schwerpunkt auf die vielen Schnitzelbänke. «Das wurde von den Leuten sehr goutiert», sagt Salvi, der jeweils zur Begrüssung und Verabschiedung den Besuchern am Eingang die Hand reichte. Zwei dieser Bängg werden auch im Vorfasnachts-Querschnitt zu sehen. Als zusätzliches Amuse-Bouche gibt’s zudem noch einen hier bei telebasel.ch, dr Hampe vo Kleihünige – siehe oben.

Salvi reagiert auf die Kritik

Die erste Kòpfladäärnli-Ausgabe musste auch Kritik einstecken. Manche bemängelten etwa, dass Trommeln und Guggenmusik fehlten. Wie Renato Salvi erklärt, habe er das durchaus im Vorfeld ausprobiert. «In der Kirche ist das aber kein musikalischer Hochgenuss». Wird geschränzt und getrommelt, so überschlage sich schnell mal der Ton. So eigneten sich Pfyffer viel besser für die spezielle Örtlichkeit.

Andere fragten sich, weshalb die Kanzel nicht bespielt wurde – so etwa beim Stiggli mit Salvi als Pfarrer bei der Abdankung. Auch dafür hat der Macher eine Erklärung. In einer geweihten Kirche sei das nun mal für einen Nicht-Geistlichen nicht gestattet. «Schliesslich konnte ich fürs Kòpfladäärnli nicht noch schnell ein Theologie-Studium absolvieren», meint Renato Salvi und lacht.

Vorfreude garantiert: Der Telebasel Vorfasnachts-Querschnitt am 2. und am 9. März 2019, jeweils ab 20:15 Uhr.

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