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Der Telebasel News Beitrag vom 22. Februar 2019.

Basel

So will die SP Basel-Stadt die Gesundheitsregion retten

Nach der gescheiterten Spitalfusion stellte die SP Basel-Stadt nun ihre Vorstellungen zur Zukunft der Gesundheitsregion vor. Vier Themen sollen im Fokus liegen.

Die SP Basel-Stadt bringt neue Ideen nach der gescheiterten Spitalfusion. Insgesamt vier Themenbereiche will die Sozialdemokratische Partei neu aufgleisen. Als erstes sollen in der Region die medizinischen Leistungen gebündelt werden. Nicht jedes Spital soll jedes Angebot anbieten. Nur so könnten die nötigen Fallzahlen erreicht werden, sagt SP-Grossrätin Sarah Wyss. «Zum Beispiel bei der Orthopädie. Da muss man sich fragen, ob alle Knie-Atroposkopien anbieten müssen. Es gibt aber auch in der spezialisierten Medizin Angebote, die man konzentrieren sollte», so Wyss.

Ein weiterer Punkt, den die SP angehen will, sei die Zusammenarbeit der öffentlichen und privaten Spitäler. Gerade das Universitätsspital solle mehr mit den Privatspitälern und deren Fachgebieten kooperieren. So etwa mit dem Claraspital in der Onkologie oder der Geburtsklinik des Bethesda Spitals.

Hochschulmedizin und Spitalpersonal schützen

Ebenfalls wichtig ist den Sozialdemokraten die Förderung der Hochschulmedizin. Besonderes Augenmerk soll dabei auf die Finanzierung der Lehre und Forschung der Universität Basel gelegt werden. «Wir fordern,  dass die Finanzierung nicht weiter gekürzt und von der Uni getragen wird» so SP-Grossrat Kaspar Suter. Und weiter: «Die Kürzungen sollen rückgängig gemacht werden.»

Im vierten Punkt haltet die SP weiterhin daran fest, dass die Angestellten der Spitäler einen Gesamtarbeitsvertrag erhalten und dieser auch für Privatspitäler gelten soll. So sollen die Mitarbeiter der unterschiedlichen Spitäler eine gleichwertigere Behandlung erhalten.

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