Telebasel / Urbaner Imbiss mit Restaurant und Take-Away - das ist das neue Konzept beim Feldberg-Kiosk. (Bild: Telebasel)

Basel

Feldberg-Kiosk wird zur «Hamburgeria Pellicano»

Dem Gastro-Kiosk an der Feldbergstrasse wird neues Leben eingehaucht. Bald bewirten Gabriel Pellicanò und Alfredo Ogi die Gäste in der «Hamburgeria Pellicano».

Der Feldberg-Kiosk befindet sich mitten im pulsierenden Kleinbasels. Der Kiosk an der Feldbergstrasse 60, am sogenannten «Dreiecksplätzli», wurde 2013 und 2014 saniert und umgestaltet. Der Platz sollte ein attraktiveres Gesicht und das Quartier einen neuen Treffpunkt erhalten.

Ende Oktober 2018 schrieb das Tiefbauamt den Betrieb des Gastro-Kiosks neu aus, nachdem der vorige Betreiber seinen Rückzug angekündigt hatte. Ziel der Ausschreibung war unter anderem Beständigkeit im Betrieb, heisst es in einer Mitteilung des Bau- und Verkehrsdepartemenst.

«Wir wollen Grossstadtflair in der Feldbergstrasse»

Das Betriebskonzept von Gabriel Pellicanò und Alfredo Ogi hat das Beurteilungsgremium überzeugt. «Wir wollen ein bisschen Grossstadtflair an die Feldbergstrasse bringen und das alte Tramhäuschen in einen urbanen Imbiss mit Restaurant und Take-Away verwandeln», wird Pellicanò in der Mitteilung zitiert. Als Herz des Platzes sehen sie einen grossen Quartiertisch vor, an dem sich Lokale und Auswärtige zum gemeinsamen Essen und Trinken treffen oder bei Lesen und Brettspielen verweilen.

Der Betreiber der Veranda Pellicano am Birsköpfli, Gabriel Pellicanò, und der Betriebsökonom Alfredo Ogi bringen mehrere Jahre Erfahrung in der Gastronomie mit. Ab diesem Frühjahr bieten sie den wartenden ÖV-Fahrgästen an der Feldbergstrasse italienischen Kaffee sowie Gebäck an. Für den Rest des Tages und an den Wochenenden sollen die Kundinnen und Kunden neben Hamburgern auch gefüllte Focaccias, Würste, Anti-Pasti usw. geniessen. Zur Mittagszeit wird zudem hausgemachte Pasta und im Sommer hausgemachtes Gelato angeboten.

Verhexter Feldberg-Kiosk

Bereits vier Mieter versuchten ihr Glück im scheinbar verhexten Feldberg-Kiosk. Als letztes beherbergte das Tramhäuschen den Vegiman. Das Burgerkonzept hatte sich bereits in der Markthalle bewährt. Über ein Jahr lang hat der Betreiber Emanuel Geering versucht, den Dreiecksplatz bei der Bushaltestelle zum Leben zu erwecken. Doch er scheiterte. Jetzt versuchen Pellicanò und Ogi das, was ihre Vorgänger nicht geschafft haben.

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