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Basel

Okapi Quenco ist ein munteres Kerlchen

Im Zoo Basel kam vergangenen Montag der kleine Okapi-Bulle Quenco zur Welt. Es ist in den letzten 20 Jahren erst der vierte Nachwuchs bei den Waldgiraffen.

Freude herrscht im Zoo Basel. Am Montag kam der kleine Quenco zur Welt. Der kleine Okapi-Bulle ist drei Tage nach der Geburt bereits aussergewöhnlich kräftig und neugierig, schreibt der Zolli in einer Mitteilung.

Bereits zwanzig Minuten, nachdem der Kleine das Licht der Welt erblickte, stand er auf seinen zwar zittrigen, aber stämmigen Beinchen und suchte bei seiner Mutter Ebony nach Milch. Schon am nächsten Morgen inspizierte Quenco den Nachbarstall. Das kleine Okapi erfreut sich bester Gesundheit, so der Zoo Basel.

(Video: Youtube/Zoo Basel) 

Die Freude über den Nachwuchs ist gross. Okapis sind sehr selten. Weltweit gibt es nur rund 10’000 Tiere und sie kommen einzig in der Demokratischen Republik Kongo vor. Es ist in den letzten 20 Jahren erst das vierte Mal, dass im Zolli eine der Waldgiraffen aufwächst. Das letzte Junge von Ebony kam zu früh und tot zur Welt.

Wie Rehe sind Okapi-Junge «Ablieger». Das heisst, die Jungtiere liegen in den ersten Wochen nach ihrer Geburt fern der Mutter und stehen nur auf, wenn die Mutter ihren Nachwuchs zum Trinken auffordert. Deshalb müssen Zoobesucher in den ersten Wochen noch etwas Geduld haben, um Quenco zu Gesicht zu bekommen. Der Kleine schläft viel und versteckt sich häufig im Stroh. Von 12 bis 14 Uhr bleibt das Antilopenhaus jeweils geschlossen.

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