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Der Telebasel News-Beitrag 21. Februar 2019.

Basel

In Parks fühlen sich Basler unsicher

Die aktuelle Kundenbefragung der Basler Polizei zeigt: Die Bevölkerung fühlt sich nachts in den Stadt-Parks unsicher. Mehr Polizei-Präsenz wird gefordert.

Die Basler Bevölkerung nimmt die Kantonspolizei Basel-Stadt laut einer Befragung zwar präsenter und sichtbarer wahr als in früheren Jahren. Trotzdem gibt es für das Korps von Baschi Dürr noch immer Verbesserungspotenzial. So sei die Polizei nachts zu wenig präsent. 39 Prozent der befragten Basler und Baslerinnen wünschen sich demnach während der Nacht eine erhöhte Polizei-Präsenz.

Dies geht aus der alle drei Jahre durchgeführten Kundenbefragung der Polizei Basel-Stadt von 2018 hervor. Diesmal haben 1’666 Personen teilgenommen – was einem Rücklauf von 25 Prozent entspricht.

Zu wenig Beamte in Stadt-Parks

34 Prozent der Umfrage-Teilnehmer gaben an, das die Präsenz der Polizei in Parks ungenügend sei. «Es gibt neuralgische Punkte und neuralgische Zeitpunkte, in der Nacht in den Parks, in denen die Zufriedenheit mit der Präsenz der Polizei noch kleiner ist als sonst im allgemeinen», bestätigt Polizeidirektor Baschi Dürr gegenüber Telebasel.

Tagsüber hingegen empfinden viele der Befragten die Polizei als genügend präsent. Am schlechtesten wurde die Polizei-Präsenz von Befragen aus Riehen und Bettingen beurteilt: 42 Prozent der befragten Landgemeinden-Einwohner finden, dass es zu wenig Polizistinnen und Polizisten gibt. 2015 waren es indes noch 47 Prozent der Befragten aus Riehen und Bettingen, welche die Präsenz als ungenügend beurteilt haben.

Unterschiede bei der Beliebtheit der Polizei zeigen sich laut der Befragung  zwischen den Generationen. Die älteren Generationen sind eher zufrieden mit den Einsatzkräften, Jugendliche weniger. Der Grund dafür sei, dass die Polizei bei Jüngeren öfters als «Spassbremse» einschreiten muss, erklärt Baschi Dürr.

Desinteressierte Beamte

Die Polizei stellte auch Fragen zu den Erfahrungen auf den Polizeiposten. Laut der Polizei seien ein Drittel der Befragten in den letzten zwei Jahren auf einem Polizeiposten gewesen, davon bewertet ein grosser Teil den Besuch als positiv.

Unzufriedene Besucher bemämgelten hauptsächlich fehlende Motivation und Desinteresse der Beamten. «Es gelingt uns nicht immer alle 100-prozentig zufrieden zu stellen», meint Dürr dazu. Insgesamt liege der Durchschnittswert für Freundlichkeit und Kompetenz auf den Polizeiposten jedoch bei 8,3 von 10 Punkten.

Generell sieht sich Baschi Dürr auf dem richtigen Weg:  Er will den bisherigen Schwerpunkt Fusspatrouillen konsequent weiter verfolgen und die Ansprechbarkeit in den Quartieren intensivieren.

4 Kommentare

  1. Herr Frick: Falsch geraten. Ich wohne an der Reinacherstrasse im Gundeli und geniesse den
    friedvollen Pendlerverkehr, die Tamilensynagoge, die Drogenabgabestelle, die eigenartigen
    Freikirchenpendler und die Trottoirfahrer bei fehlenden polizeilichen Patrouillengängern.
    Bei Tag und Nacht versteht sich. Einen “Park” haben wir auch, er heisst M-Parc und wird ab
    5 Uhr per Lastwagen beliefert – vorbei an meinem Schlafzimmer – ach wie schön, dass die
    vorhandenen Bahnschienen für die Katz sind und es Keinen kümmert.Report

  2. Amedata: “Ich meide das Kleinbasel
    als 75-jähriger wie die Pest. Warum wohl ?”

    Lassen Sie mich raten… Sie sind vor 30 Jahren nach Oberwil gezogen und geniessen dort die Friedhofsruhe,

    Im Artikel wird von Sicherheit in den Parks DES NACHTS geschwafelt und Sie kommen mir mit dem Klybeck?Report

  3. Ich bin 1944 in Basel geboren und zwar ausgerechnet in Kleinhüningen an der Neuhausstrasse.
    Bis zum Ende der Rekrutenschule 1964 war diese Stadt sehr sicher und die Bobbys hilfreich für Alle.
    Wenn die Jungen wüssten, was sich alles im Zusammenhang mit den Sanitätssoldaten und den
    Matrosen im Bierkeller auf zwei Etagen meist friedlich zugetragen hat, würden sie sich sehr wundern.
    Heute wären Drogen, Schwerverletzte und Todesfälle an der Tagesordnung. Ich meide das Kleinbasel
    als 75-jähriger wie die Pest. Warum wohl ? Feigling oder was ?Report

  4. Es ist leider nicht mehr sicher in Basel, nachts wie tagsüber, es wird einfach zu wenig gemacht man fühlt sich im Stich gelassen. Basel war früher so eine schöne Stadt und auch sicher, heute ist leider nicht viel davon übrig geblieben. Die Regierung schaut hinweg, ist ein Armutszeugnis für diese Regierung.Report

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