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Patrick im Interview mit Mash. (Video: Telebasel)

Basel

«Liebe kann man nicht steuern»

Seit 1984 verwandelt sich die Kabar bei der Kaserne Basel einmal pro Woche zur lesbisch-schwulen ZischBar. Mash mischte sich unter die Gäste.

An der bunten Lichterkette angebunden weht vor der Kabar die Regenbogenflagge im leichten Abendwind. Seit Jahren gilt diese Fahne als internationales schwul-lesbisches Symbol. Und auch hier tanzt sie im Wind mit Grund. Denn jeden Dienstag verwandelt sich die Kabar nämlich zur Bar für LGBTQ.

«Es muss für beide passen»

Hinter der Bar schütteln und rühren die Bartender Drinks und das eine oder andere Panini wird belegt. An den vollbesetzten Tischen tummeln sich die Leute. Man kennt sich oder lernt sich kennen. Nicht via App, sondern Face-to-Face. Einer der Anwesenden ist Patrick aus Basel. Er hat seinen Mann vor elf Jahren kennengelernt und zwar auf einer App.

«Liebe kann man nicht steuern, es muss für beide passen», so Patrick. Ob alles digital oder an einer Bar angefangen hat, spielt dann keine Rolle mehr.

Wer Lust hat auf einen Besuch an der ZischBar, kann dies jeden Dienstag tun. Man unterstützt dabei «habs queer basel». Denn ein Teil des Umsatzes der ZischBar geht an diese Organisation. «habs» wurde 1972 als schwulenpolitische Organisation unter dem Namen «Homosexuelle Arbeitsgruppen Basel» gegründet.

Good to know:

  • Öffnungszeiten ZischBar: Dienstag 18–1 Uhr
  • Mehr zur ZischBar finden Sie hier.

Mash an der ZischBar:

(Video: Telebasel)

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