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Beitrag in den Telebasel News vom 19. Februar 2019.

Basel

Ein Blick hinter die Drummeli-Kulissen

Insgesamt 1'100 Leute stehen beim Drummeli auf der Bühne des Musical Theaters. Die Macher erklären, wie sie diese organisatorische Herausforderung meistern.

Es ist ein organisatorisches «Monschter»: 19 Cliquen, zwei Guggen, zwei Schnitzelbänke sowie das Schauspiel-Ensemble müssen im Laufe des Abends rechtzeitig für ihren Auftritt auf der Bühne stehen. Wenn’s eindunkelt, müssen sich also so einige Leute mitsamt Requisiten richtig platzieren.

Damit sich dabei die 1’100 Mitwirkenden nicht gegenseitig auf die Füsse treten, braucht es genügend Stauraum. Während die Bängg und das Ensemble ihre eigenen Garderoben haben, ist die Sache bei den Cliquen und Guggen etwas komplizierter. Manche Fasnächtler ziehen sich in den Messehallen um. Anschliessend geht’s zur Passerelle zum Musical Theater. Dort gibt es nämlich eine Probebühne. Nach dem letzten gemeinsamen Üben bietet die Mitwirkenden-Beiz gleich nebenan die letzte Gelegenheit für eine Stärkung.

Präzise Video-Regie am Drummeli

Anschliessend nehmen die Kostümierten die Treppe, um vor ihrem grossen Auftritt zum Bühneneingang zu gelangen. Dort darf es trotz Vorfreude und Lampenfieber nicht zu lärmig zu- und hergehen. «Hier warten manchmal etwa hundert Leute», erklärt Robi Schärz, Drummeli-Verantwortlicher des Fasnachts-Comités.

Zwischen den insgesamt 34 Nummern muss es in der Dunkelheit zu schnellen Wechseln kommen. Dasselbe gilt auch für die Video-Regie. Der technische Leiter Toni Bürgisser kennt die Darbietungen der Cliquen ziemlich genau. So manche nutzen für ihre Auftritte Video-Projektionen, die bisweilen auf den Takt genau auf den gespielten Marsch abgestimmt sind. «Das heisst, dass ich den Cliquen gut zuhören muss», sagt Bürgisser.

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