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Der Telebasel News Beitrag vom 16. Februar 2019.

Baselland

Grössere Spitalfusion soll kommen

Vergangenen Sonntag scheiterte die Spitalfusion an der Urne. Der Baselbieter Gesundheistdirektor Thomas Weber denkt nun an grössere Fusion.

Vergangenen Sonntag 10. Februar 2019 lehnten 56 Prozent der Basler Stimmbürger die geplante Spitalfusion ab. Da nützte nichts, dass im Baselbiet 67 Prozent der Stimmbürger diese Fusion befürworteten. Nun müssen das Basler Unversitätsspital und das Kantonsspital Baselland (bestehend aus den Spitälern Bruderholz, Laufen und Liestal) alleine weitersehen. Die beiden Gesundheitsdirektoren Lukas Engelberger (BS CVP) und Thomas Weber (BL SVP) sagten noch am vergangenen Sonntag enttäuscht zu den Medien, dass ein nochmaliger Fusionsplan in den nächsten Jahren nicht kommen werde.

Thomas Weber im Interview mit Telebasel.

Tage später sagt Thomas Weber im Interview mit Telebasel: Er denke an eine weit grössere Fusion. Nur so könne die Nordwestschweiz gegenüber den Spitälern in Bern und Zürich langfristig bestehen.

Basel-Stadt, Aargau und Solothurn

Vergessen geht gerne, dass die Stimmenden beider Kantone eine regionale Gesundheitsregion grundsätzlich befürworten. Zwei Drittel stimmten in beiden Kantonen diesem Vorhaben zu. Im Ziel sind sich beide Kantone also einig, nur im Weg dahin sind sie unterschiedlicher Meinung.

Der Baselbieter Gesundheitsdirektor Thomas Weber will zwar keine Neuauflage dieser Fusion, er sagt aber gegenüber Telebasel: «Die Ausgangslage ist jetzt wie sie ist. Vielleicht befinden sich die Spitäler in ein paar Jahren in einem Zustand, wo sie mit Dritten zusammengehen wollen oder in einem noch grösseren Verbund. Das ist sowieso meine Vorstellung, dass die Konzentration über die Fusion hinausgeht.»

Das lässt sich interpretieren, dass man im Kanton Baselland daran denkt, mit anderen Kantonsspitälern Kooperationen einzugehen. Nebst dem Unispital sind offenbar die Spitäler in den Kantonen Aargau und Solothurn im Visier. Vielleicht auch Spitäler im Südbadischen.

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