Haris Seferovic (links) kommt Galatasarays Marcão zuvor. (Bild: Keystone)

International

Haris Seferovic trifft und trifft

In Portugals Meisterschaft ist Haris Seferovic mit 13 Treffern der zweitbeste Goalgetter. Jetzt schlug der Schweizer für Benfica auch in der Europa League zu.

Im Sechzehntelfinal-Hinspiel bei Galatasaray Istanbul erzielte Seferovic in der 64. Minute mit einem akrobatischen Schlenzer im Fallen das Siegestor zum 2:1. In der Gruppenphase der Champions League im Herbst hatte Seferovic einmal getroffen, nämlich beim 3:2-Sieg bei AEK Athen.

Frankfurt mit der grossen Chance

Eintracht Frankfurt hat unter dem YB-Meistertrainer Adi Hütter die grosse Chance, erstmals seit 1995 eine K.o.-Runde in einem Europacup-Wettbewerb zu überstehen. Frankfurt erreichte bei Schachtar Donezk ein 2:2. Die ersten elf Minuten der in Charkiw ausgetragenen Partie hatten es in sich. Frankfurt ging durch Martin Hinteregger in Führung, musste aber drei Minuten später den Ausgleich hinnehmen. Wieder nur eine Minute danach sah der Ukrainer Taras Stepanenko die Gelb-rote Karte.

Die Frankfurter wussten den grossen Vorteil der numerischen Überlegenheit nicht zu nutzen. In der zweiten Halbzeit währte die neuerliche Führung nur eine gute Viertelstunde.

Arsenal verliert, Chelsea siegt

Arsenal, das sich nicht für die Champions League qualifizieren konnte, gerät jetzt auch in der Europa League in Bedrängnis. Die Gunners verloren das Hinspiel bei BATE Borissow 0:1. Sekunden vor dem Pausenpfiff erzielte Stanislaw Dragun das Tor mit einem wuchtigen Kopfball auf eine Freistossflanke. Kurz vor Schluss sah Arsenals französischer Stürmer Alexandre Lacazette die Rote Karte, weil er einem Gegenspieler mit seinem Unterarm rückwärts ins Gesicht geschlagen hatte.

Chelsea löste seine Aufgabe fürs Erste weit besser als Stadtrivale Arsenal. Die Mannschaft von Trainer Maurizio Sarri siegte in Malmö dank je einem Tor pro Halbzeit 2:0.

Österreichs Serienmeister Salzburg, der im Herbst den Zugang zur Champions League einmal mehr verpasst hatte, lag in Brügge lange Zeit in Führung, musste aber in der zweiten Halbzeit zwei Tore hinnehmen und vergab damit eine weit bessere Ausgangslage für das Rückspiel.

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