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Beitrag im Telebasel Sport vom 15. Februar 2019.

Basel

Die FCB-Verletzungshexe ist zurück

Neue Fitnesstrainer und wiedergenesene Spieler sollten beim FCB den Umschwung bringen. Doch nach nur zwei Spielen zwicken bereits wieder die Muskeln.

Zwei Spiele, zweimal dieselbe Startelf. Der FCB startete mit einer ungewohnten Konstanz in die Rückrunde. Doch damit ist nach den ersten beiden Partien bereits wieder Schluss. Rotblau muss bereits wieder zwei Verletzte beklagen.

Zambrano und Kalulu fehlen

Gegen Sion muss FCB-Trainer Marcel Koller neben Eray Cömert auf zwei weitere Spieler verzichten. Aldo Kalulu und Carlos Zambrano fallen aus. Muskuläre Probleme zwingen die beiden Stammkräfte zu einer Pause. Bei Carlos Zambrano zwickt der Oberschenkel. Ärgerlich für den Innenverteidiger: denn in seinen wenigen Einsätzen machte er einen souveränen Eindruck. Wie lange der Peruaner ausfällt, sei noch unklar. Weitere Abklärungen sollen nächste Woche Licht ins Dunkle bringen.

Für Aldo Kalulu kommt die Verletzung zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Nach einem halben Jahr scheint er endlich in Basel angekommen zu sein. Genau jetzt muss er wegen einer Verletzung der Bauchmuskeln pausieren. Sein Trost: Die Verletzung scheint nicht gravierend zu sein. Seine Pause gegen Sion sei eine reine Vorsichtsmassnahme.

Der Ersatz ist bereit

Marcel Koller nimmt die Verletzungen gelassen. Schliesslich müsse er nicht einen Stürmer in die Innenverteidigung stellen. Ganz im Gegenteil: Mit grösster Wahrscheinlichkeit kehrt der eigentliche Captain Marek Suchy in die Startelf zurück. Mangelnde Spielpraxis verbannte den Tschechen bisher auf die Ersatzbank.

Auf dem Flügel hat Marcel Koller mehrere Möglichkeiten. An Stelle von Aldo Kalulu könnte der FCB-Trainer Noah Okafor, Valentin Stocker oder Neuzugang Edon Zhegrova aufstellen. Vielleicht entscheidet sich Koller aber auch für die Variante aus der Vorrunde mit Ricky van Wolfswinkel auf dem Flügel.

Aufatmen bei van Wolfswinkel

Vom Niederländer gibt es positive Neuigkeiten. Er trainierte nach seinem heftigen Zusammenstoss mit St. Gallen-Keeper Stojanović wieder mit. Als er nach dem Spiel direkt zusammenbrach und über schwere Kopfschmerzen klagte, musste Schlimmeres befürchtet werden. Doch der FCB scheint ein Wundermittel gegen Kopfverletzungen zu haben. Bleibt für die Basler nur zu hoffen, dass sie auch das richtige Mittel gegen Muskelverletzungen finden. Am Besten bevor Marcel Koller auch in der Rückrunde die Optionen ausgehen.

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