Das Radiostudio ist derzeit noch in Betrieb; soll aber ab Frühjahr 2019 ins Meret Oppenheim-Haus auf der Südseite des Bahnhofs SBB umziehen. (Bild: Google Maps)

Basel

Neue Wohnungen im alten Radiostudio

Auf dem Areal des alten SRF-Radiostudios auf dem Bruderholz werden Wohnungen entstehen. Der Grosse Rat hat dazu einen Bebauungsplan bewilligt.

Das Radiostudio von SRF an der Novarastrasse auf dem Bruderholz ist derzeit noch in Betrieb; es soll aber diesen Frühling ins Meret Oppenheim-Haus auf der Südseite des Bahnhofs SBB umziehen. Entstehen sollen danach im grünen Wohnquartier auf dem Bruderholz 48 Wohnungen, sowie Frei- und Grünraum.

Die Bau- und Raumplanungskommission hat indes für den Fall, dass Eigentumswohnungen entstehen, mit knapper Mehrheit eine Residenzpflicht für Käufer in die Vorlage aufgenommen. So soll der dort erwartete hochwertige Wohnraum auch entsprechend guten Steuerzahlern zur Verfügung stehen.

Der LDP ging dieser Eingriff in die Eigentümerfreiheit jedoch zu weit. Mit Verweis auf die Radio- und Fernsehgenossenschaft Basel als heutige Eigentümerin, beantragte sie – unterstützt von der FDP – die Streichung dieses Passus’.  Der Antrag wurde aber mit 50 gegen 36 Stimmen abgelehnt; die Residenzpflicht blieb also drin.

Das von Morger Partner Architekten entwickelte Siegerprojekt des Architekturwettbewerbs sieht zwei dreigeschossigen Häuserzeilen mit Wohnungen an der Schäublin- und Marignanostrasse vor.

Das heutige Radio-Studio auf dem Bruderholz-Hügel war 1940 gebaut und später erweitert worden.

Mit dem Grundstück an der Novarastrasse soll gemäss früheren Angaben ein «anhaltender, marktkonformer Ertrag» erzielt werden. Dieser soll den Betrieb der SRG Region Basel ab 2019 sichern und zudem den Projektbetrag an den neuen Basler SRG-Standort von fünf Millionen Franken decken.

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