(Fotomontage: Telebasel)

Schweiz

Mysteriöses Follower-«Sterben» bei Schweizer Influencern

In der Nacht auf heute verschwanden bei etlichen Influencern Tausende von Followern. Instagram spricht von einem «Bug» und will die Followers zurückgeben.

Als sie heute Morgen erwachte, staunte «Raffasplasticlife» nicht schlecht: «Ist das ein neuer Nervenzusammenbruch von Insta?», rätselte der Schweizer Instagram-Star. 18’000 Followers verschwanden bei ihr über Nacht, lässt sie ihre übrig gebliebenen Followers wissen.

Verwirrter Blick: Story von «raffasplasticlife» heute Morgen auf Instagram:

(Bild: Screenshot Insta-Story Raffasplasticlife)

«Wäre eigentlich eine gute Sache»

Auch Bachelorette und Telebasel-Moderatorin Adela Smajic ist betroffen. Bei ihr verschwanden  1’500 Followers. «Ich dachte, Instagram entferne inaktive Accounts. Seltsam war es trotzdem», sagt Adela. Eigentlich hätte ihr eine entsprechende «virtuelle Säuberung» gepasst. «Dies würde die Qualität von Instagram verbessern. Ich möchte ja keine inaktiven Followers.», begründet sie.

Auch ex-Bachelor Janosch Nietlispach gehört zu den «Opfern». Er erreicht zur Zeit 1’000 Followers weniger.

Weltweites Problem

Die Schweizer Influencers sind mit ihrem Problem jedoch nicht alleine. Weltweit sorgen sich die Influencers über das Absacken ihrer Follower-Zahlen. Die Italienische Influencerin und TV-Moderatorin Yanet Garcia etwa, hat 100’000 Followers zu beklagen. Und auch der ehemalige FCB-Crack Xherdan Shaqiri verlor 61’000.

Kurzer Moment der Sorge

Doch sind die gesammelten «Freunde» nun verloren? Bei Instagram sei man ratlos und spricht von einem «Bug»: «Wir wissen, dass es gerade bei einigen Nutzern zu Veränderungen der Follower-Anzahl kommt und arbeiten daran, dies schnellstmöglich zu beheben», schreibt eine Sprecherin des Unternehmens auf Anfrage von Telebasel. Kurze Zeit später kommunizierte Instagram selber via ihre Plattform.

So scheint die Welt der Schönen und «Follower-Reichen» bald wieder in Ordnung zu sein. Erste Followera seien laut Instagram auch bereits wieder zurück. Denn bekanntlich bedeuten mehr oder weniger virtuelle Wegbegleiter auch mehr oder weniger Geld in der Kasse der Influencers.

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