(Foto: Facebook)

Baselland

«Wir haben super Glück gehabt»

Im-Fluss-Kapitän Tino Krattiger wird Sturm Uwe wohl nicht so schnell vergessen. Beinahe hätte ihn nämlich im Allschwiler Wald ein Baum erschlagen.

«Mr. Brown, Ludwig, Robi und ich bleiben euch erhalten; 5 Sekunden nach Passieren der Stelle krachte der Baum auf den Waldweg…» Dies postete Tino Krattiger am Sonntag auf Facebook zusammen mit diesem Bild:

Der Im-Fluss-Kapitän und seine Begleiter hatten offenbar mehrere Schutzengel. «Wir haben super Glück gehabt», sagt Krattiger und atmet tief durch. Dann erzählt er die Geschichte noch einmal.

Er war am Sonntag Nachmittag im Allschwiler Wald unterwegs Richtung Grenze zu Frankreich. Zu diesem Zeitpunkt wehte Sturm Uwe über die Region. «Es war nicht so, dass ich extra im Wald spazieren war. Aber ich musste durch diese Waldlichtung, weil mein Auto dort parkiert war», sagt Tino Krattiger auf Anfrage.

Seine Wetter-App habe ihm mitgeteilt, dass es stürmisch würde – vom Ausmass war er dann aber überrascht. «Denn in der Vergangenheit war es nach einer Warnung meist nur halb so schlimm wie gestern.»

«So ein Baum fällt von 0 auf 100»

Sturm Uwe fegte mit bis zu 130 km/h über die Region. «Ich schaute noch hoch in die Baumkronen und fragte mich, ob man so einem Baum ausweichen kann, wenn er fällt», beschreibt Krattiger die Szenerie im Waldstück. Nun wisse er, dass man das nicht kann. «So ein Baum fällt von 0 auf 100.»

Als es hinter seinem Rücken krachte, sei er richtig zusammengezuckt. Unglaublich sei auch gewesen, dass noch ein junger Jogger unterwegs war. «Dieser hat gar nicht gecheckt, was passiert war», so Krattiger weiter. Tino Krattiger und seinen Begleitern war beim Anblick des morschen Baumes aber klar, dass es das Schicksal gut mit ihnen gemeint hat.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Auch interessant