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Der Telebasel News-Beitrag vom 8. Februar 2019.

Basel

«Cliquen machen, was sie wollen»

Jedes Jahr plant das Fasnachts-Comité, welche Route die Cliquen am Cortège nehmen sollen, damit es keine Staus gibt. Es hält sich aber kaum die Hälfte daran.

Wie jedes Jahr hat der Routenchef des Fasnachts-Comités, Bruno Kern, genau geplant, wo die fast 500 Formationen am Cortège durchlaufen sollten. Daran halten werden sie sich aber auch dieses Jahr nicht, stellt er konsterniert fest: «Wir haben jedes Jahr mehr oder weniger Stau und wir haben jedes Jahr mehr oder weniger Lücken. Das heisst, es gibt Orte, da hat es keine Einheiten, dafür stauen sie sich an einem anderen Ort.»

Für nichts sei seine Arbeit dann aber doch nicht. «Vor ein paar Jahren hatte man drei Tage Dienstag, da hatte man keinen Cortège und da ging gar nichts mehr», so Kern.

Viel Schreibarbeit

Das Fasnachts-Comité legt aber nicht nur die Route des Cortèges fest. Gerade für die neue und allererste Obfrau überhaupt, Pia Inderbitzin, stehen viele administrative Aufgaben an. «Einerseits unterschreibe ich Urkunden, was sehr schön ist. Für Cliquen, die jubilieren, für Fasnächtler, die schon lange Fasnacht machen. Die bekommen alle eine Urkunde. Dann habe ich diverse Vorwörter, die ich schreiben muss», so Pia Inderbitzin.

Alle Mitglieder arbeiten ehrenamtlich. Ob Plaketten-Vertrieb, Drummeli-Organisation, Auftritte oder eben die Planung der Route am Cortège. Gerade dort wünscht sich das Comité in Zukunft mehr Verständnis seitens der Cliquen.

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