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Basel

Neues «Chill am Rhy» am alten Ort

Im Sommer wird unterhalb der Pfalz wieder gechillt. Mehr als drei Monate lang bietet das «Fähribödeli» Getränke und leichte Snacks in ruhiger Atmosphäre an.

Seit dem Aus des «Chill am Rhy» im Jahr 2015 blieb es im Sommer unter der Pfalz ruhig. Nun nimmt der Buvette am Bollwerk-Gründer, Roger Greiner, einen neuen Anlauf «den wunderschönen Ort» zu bespielen. Mit dem «Fähribödeli» will er auf Altbewährtes setzen. Eine Kopie des Vorgängerevents «Chill am Rhy» werde es jedoch nicht.

«Fähribödeli»-Initiant Roger Greiner über sein Projekt:

(Video: Telebasel)

«Es gibt kein ‹Chill am Rhy› 2.0»

Seit mehreren Jahren schwirrt bei Roger Greiner die Idee im Kopf, das Fähribödeli – wie der idyllische Ort unterhalb der Pfalz heisst – neu zu bespielen. Jetzt macht er Nägel mit Köpfen. Im Sommer soll von Anfang Juni bis Mitte September wieder gechillt werden können. «Wir wollen den schönen Ort zusammen mit der Münsterfähri nochmals zum Leben erwecken», sagt Greiner.

Schlicht eine Reprise des Vorgängerprojektes «Chill am Rhy» soll es aber nicht sein. «Natürlich übernehmen wir Altbewährtes. Doch es soll vor allem dem schönen Ort gerecht werden.» Dabei lehne sich Greiners neustes Projekt an seinem Vorgängerprojekt «Stuurboord» an, das er mit Pro Innerstadt auf dem jüngsten Schiff der Basler Personenschifffahrtsgesellschaft «Rhystärn» realisierte.

Klein aber fein soll es werden: Visualisierung vom geplanten «Fähribödeli» unterhalb der Pfalz. (Bild: zVg)

Vor allem soll die Wiederbespielung unterhalb der Pfalz kleiner werden und an die Anfänge der Basler Buvetten erinnern. So sind ein bis zwei Container für den Ausschank geplant, sowie Sitzgelegenheiten für 60 bis 70 Personen vorgesehen. Zudem sei kein grosser Aufbau, wie dies sein Vorgänger Daniel G. Graber betrieben hat, nötig. Denn: «Wir bespielen lediglich die Fläche vom Treppenzugang zum Münster bis zur Treppe zur Münsterfähre». Die Rasenflächen bleiben dabei unberührt.

Eigene Drinks und regionale Produkte

Obwohl das «Fähribödeli» an eine Buvette in der Grundstruktur erinnern wird, sei die Zielgruppe nicht die Gleiche. Ähnlich wie bei Roger Greiners Buvette auf dem Bollwerk zielt er auf ein Publikum, das vom frühen Abend bis gegen Mitternacht unterwegs ist. Also ein Abendangebot. Punkten will der Gastronom mit einer individuellen Getränkekarte: «Eigene kreierte Softdrinks, Cocktails und kleine Snacks. Was wir nicht selber herstellen, beziehen wir von regionalen Partnern».

Der wiederbelebte Ort soll zudem ohne Musik auskommen. «Es soll ein ruhiger Ort werden», betont Roger Greiner. Trotzdem sollen auch einige Veranstaltungen punktuell für Highlights sorgen. In welcher Form sich diese präsentieren, sei noch unklar.

Regen-Risiko minimieren

Am Scheitern des Vorgängerprojektes «Chill am Rhy» war vor allem das schlechte Wetter im Sommer 2014 schuld. Daniel G. Graber hatte damals ein finanzielles Loch von mehreren zehntausend Franken zu beklagen. Das Wetter gehöre zu einem Projekt im Freien eben dazu, meint Greiner.

Doch Angst vor Dauerregen habe er nicht. «Darum starten wir bewusst klein, um das Risiko zu minimieren.» Und sie hätten gegenüber dem «Chill am Rhy» – es hatte eine kürzere Bewilligungsdauer – auch mehr Zeit, um den Start nicht in einem finanziellen Fiasko enden zu lassen.

Gute Vorzeichen

Noch ist das «Fähribödeli» im Bewilligungsverfahren – heute ist es im Kantonsblatt ausgeschrieben. Doch Roger Greiner habe alles mögliche bereits im Vorfeld unternommen, um mögliche Konflikte vorgängig im Keim zu ersticken. «Wir sind bereits mit den Nachbarn in engem Kontakt. Die Reaktionen waren bisher nur positiv.» Dazu komme, dass Greiner bereits einige namhafte Partner mit an Bord habe.

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