Bei Unfällen mit Wildtieren herrscht aus Tierschutzgründen Meldepflicht. (Bild: Amt für Wald beider Basel)

Baselland

Unfälle wegen Wildtieren häufen sich

Zwölf Unfälle gab es im Baselbiet alleine in der letzten Woche wegen Wildtieren auf den Strassen. Die Jagdverwaltung und die Polizei rufen zur Vorsicht auf.

In den vergangenen Tagen haben sich im Kanton Basel-Landschaft Verkehrsunfälle mit Wildtieren, insbesondere Rehen, gehäuft, teilt das Amt für Wald beider Basel mit. 

Nicht nur zum Wohl der Tiere sollen Autofahrer auf den Strassen Acht geben. Auch für die Lenker selbst kann eine Kollision fatale Folgen haben. Am meisten kracht es dabei zwischen den Abend- und frühen Morgenstunden, heisst es weiter.  Ein Grund für die Häufung könnte die Suche der Tiere nach Streusalzresten auf der Strasse sein.

Besonders problematisch seien die Übergangsbereiche zwischen Wald- und Feldzonen. Gefahrenbereiche sind oftmals mit dem Schild «Achtung, Wildwechsel» gekennzeichnet.

Sollte es zum Unfall mit einem Wildtier kommen, ist der Fahrzeuglenker übrigens dazu verpflichtet, bei der Polizei Meldung zu machen. Wer dies nicht tut, mache sich strafbar.

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