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Die erste Woche in der Rekrutenschule ist überstaden. (Video: Telebasel)

Basel

«Samenstau» nach der ersten Woche Rekrutenschule

«Die grünen Ferien» wird man so schnell nicht vergessen. Basler Rekruten erzählen, wie sie die erste Woche des Militärdienstes erlebt haben.

An zwei Terminen im Jahr heisst es «Einrücken in die RS». Dies war letzte Woche wieder der Fall. Pünktlich zum Start der Winter-Rekrutenschule pilgerten Tausende junger Rekruten in alle Himmelsrichtungen, zu allen Kasernen der Schweiz.

Die Rekrutenschule dauert je nach Truppengattung entweder 18 oder 21 Wochen. Urlaub gibt es ganz allgemein gesehen nicht – ausser an Wochenenden. In der Regel von Samstagmorgen bis Sonntagabend steht allen Kadern und Rekruten Freizeit zu. Bis man aber von den «grünen Ferien», wie der Militärdienst auch liebevoll genannt wird, zuhause ist, ist der halbe Samstag wieder vorbei. Die Mash Reporterinnen Selina und Lena haben die frischgebackenen Rekruten am Bahnhof in Basel abgepasst und nach ihren ersten Erfahrungen gefragt.

Von «Samenstau» bis «Maximum eine Minute unter der Dusche»

«Ich bin froh, wieder in Basel zu sein», sagt ein 18-Jähriger, der zum ersten mal ausserhalb des «Hotels Mama» schlafen musste. Und allgemein lautet der Tenor «anstrengend», «streng» und «Schlafmangel». Ob die Rekruten zu weich sind für die RS? Im letzten Jahr warfen nach der ersten Woche bereits 335 Rekruten den Bettel hin.

Einige Rekruten wollten aber alles andere. als zu Hause entspannen und freuten sich umso mehr auf die Freundin: «Ich habe Samenstau, das muss jetzt raus und dafür habe ich meine Verlobte», scherzt ein Rekrut. Ein Anderer sagt, dass «es schlicht zu wenig Privatsphäre gibt, um im Militär Druck ablassen zu können».

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