Die Regierungen der beiden Halbkantone haben eine entsprechende Vereinbarung beschlossen. (Bild: Keystone)

Region

Mehr Zusammenarbeit bei Vorfällen mit vielen Verletzen

Die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft wollen die Zusammenarbeit bei Gross-Ereignissen mit zahlreichen Verletzten verbessern.

Die Vereinbarung zur «Bewältigung eines Massenfalls von Verletzten» bilde die Rechtsgrundlage, um Arbeitsinstrumente auf operativer Ebene zu entwickeln, wie es in einer Mitteilung heisst. Insbesondere soll ein Leitfaden für die Rettungskräfte beim Einsatz in beiden Kantonsgebieten erarbeitet werden. Zudem könnten Zusammenarbeitsverträge mit Dritten abgeschlossen werden.

Fälle von Massenverletzungen

Massenfälle von Verletzen sind gemäss einem Sprecher des Justiz- und Sicherheitsdepartements Basel-Stadt etwa bei Panik im Fussball-Stadion denkbar. Im Weiteren gibt es solche Situationen unter anderem bei Zugunfällen, Flugzeugabstürzen oder Attentaten.

Die Rettungskräfte der beiden Kantone arbeiten gemäss dem Sprecher schon bisher zusammen. Ziel sei es nun, Abläufe zu vereinheitlichen und zu verbessern. Die Vereinbarung, mit der vor allem Feuerwehr, Sanität und Zivilschutz angesprochen werden, ist vorerst auf vier Jahre abgeschlossen. Sie verlängert sich automatisch.

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