In der 3. Runde war Endstation: Timea Bacsinszky schied am Australian Open als letzte Schweizerin aus. (Keystone)

International

Bacsinszky am Australian Open ausgeschieden

Mit Timea Bacsinszky scheidet am Australian Open die letzte Schweizerin in der 3. Runde aus. Die 29-jährige Waadtländerin unterliegt Garbiñe Muguruza.

In knapp zwei Stunden verliert die Schweizerin gegen Garbiñe Muguruza mit  6:7 (5:7), 2:6.

Vor allem im ersten Satz hatte Bacsinszky durchaus Chancen, erstmals in die zweite Woche des ersten Grand-Slam-Turniers des Jahres einzuziehen. Sie führte gegen die ehemalige Nummer 1 der Welt aus Spanien 4:2 und hatte später zwei Spielbälle für eine 5:3-Führung. Stattdessen gelang Muguruza das Rebreak. Im Tiebreak lag die Spanierin vom ersten Punkt an in Führung.

Im zweiten Durchgang brachte Bacsinszky nur noch einmal ihren Aufschlag durch. Nach 1:55 Stunden verwertete Muguruza, die French-Open-Championne von 2016 und Wimbledonsiegerin 2017, ihren dritten Matchball zum vierten Sieg im fünften Duell mit der Schweizerin. Bacsinszky gelang es damit nicht, davon zu profitieren, dass die gebürtige Venezolanerin ihre Zweitrundenpartie in der Nacht auf Freitag erst um 3:12 Uhr Lokalzeit beenden konnte.

Bacsinszky war am Australian Open bereits 2015 in der 3. Runde an Muguruza gescheitert, vor zwei Jahren bedeutete die Australierin Daria Gavrilova in der 3. Runde Endstation. Dennoch darf die Waadtländerin mit ihrem Auftritt in Melbourne zufrieden sein. Sie wird sich in der Weltrangliste um gut 30 Plätze in die Region um Position 112 verbessern. Das Australian Open war das letzte Turnier, das sie nach ihrer Handgelenksoperation mit einem geschützten Ranking bestreiten durfte.

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