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Der Telebasel Glam-Beitrag vom 18. Januar 2019.

Basel

So steht der Mondfinsternis nichts im Weg

Zu Besuch in der Sternwarte: Glam berichtet, wo die Mondfinsternis am besten zu sehen ist, wann sie eintritt und wie sie überhaupt entsteht.

Am Montagmorgen kommt es zur Mondfinsternis. Um 4:34 Uhr wird es los gehen. Telebasel hat deshalb mit dem Leiter der Sternwarte auf dem Bruderholz, Job Keers (79), gesprochen. Laut Keers ist die Mondfinsternis auf dem Bruderholz sehr gut zu sehen. Mit dem riesigen Teleskop ist das auch nicht unbedingt ein Problem. Die Wetterbedingungen müssen jedoch stimmen, so darf es beispielsweise nicht bewölkt oder neblig sein.

Eine Mondfinsternis tritt dann ein, wenn die Sonne, der Mond und die Erde in einer Linie liegen, erklärte Job Keers. Dann durchquert der Mond den Schatten, den die von der Sonne beleuchtete Erde in den Weltraum wirft. Also ungefähr so:

Das Himmelsspektakel ist am besten in einer dunklen Umgebung zu sehen. irgendwo, wo es also keine künstlichen Lichtquellen gibt, beispielsweise im Wald. Auch dazu eignet sich natürlich eine Sternwarte bestens.

Halo-Kreis umgibt Mond

Am Freitagabend war ein seltenes Naturspektakel am Nachthimmel zu beobachten. Der Mond war von einem weissen Ring umgeben. Ein solcher Ring entsteht, wenn das Licht an den Eiskristallen, die in höheren Wolken wachsen, gebrochen und reflektiert wird.

Ein Telebasel Leser-Reporter aus Binningen hat den Mond mit dem deutlich erkennbaren Halo-Kreis fotografiert:

(Bild: Leser-Reporter)

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