(Bild: Keystone)

Basel

Umfrage: Wollen wir Sterbehilfe in unseren Spitälern?

Sterbehilfe in Deutschschweizer Spitälern: Bislang ein Tabu. Die Baselbieter Sicherheitsdirektion will es offenbar brechen.

In drei Westschweizer Kantonen seien Spitäler in gewissen Fällen verpflichtet, Sterbehilfeorganisationen Zutritt zu gewähren. Nun soll das Baselbiet als erster Deutschschweizer Kanton nachziehen. Laut der BZBasel erarbeitet die Sicherheitsdirektion eine entsprechende Vorlage. In der zweiten Hälfte 2019 soll sie präsentiert werden.

Skepsis und Ablehnung

Die Spitäler reagieren skeptisch. «Das Kantonsspital Baselland anerkennt und respektiert, wenn schwerkranke Patienten ohne Aussicht auf Heilung den Wunsch nach assistiertem Suizid äussern», wird das KSBL zitiert. Aber eine interne Ethik-Richtlinie untersage grundsätzlich Suizidbeihilfe. Dasselbe gilt im Basler Universitätsspital.

In Basel-Stadt scheiterte eine entsprechende Motion von FDP-Chef Luca Urgese knapp. Man wolle weder Heime noch Spitäler dazu zwingen, Sterbehilfeorganisationen im Haus tätig werden zu lassen, schrieb das Gesundheitsdepartement der Zeitung. Was halten Sie davon?

Der Fall sorgte weltweit für Schlagzeilen: Der australische Botaniker David Goodall reiste im letzten Mai extra nach Basel, um hier zu sterben. Telebasel berichtete:

(Der Beitrag in den Telebasel News vom 9. Mai 2019)

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