Featured Video Play Icon
Sendung Diagnose vom 8. Januar 2019.

Basel

Diagnose: Herzmuskelschwäche

Rund 150'000 bis 200'000 Menschen mit einem schwachen Herz leben in der Schweiz. Das ist die sogenannte Herzinsuffizienz.

Bei einer Herzinsuffizienz ist die Pumpfunktion geschwächt. So wird nicht genug Blut in den Körper transportiert und die Muskeln werden geschwächt. Die schlechte Durchblutung ist der Grund dafür, dass sich viel Wasser im Körper ansammelt und dies wiederum vergrössert das Blutvolumen. Die Flüssigkeit hat Tendenzen sich in der Lunge anzusammeln und so kommt weniger Sauerstoff in das Blut.

Schwere Folgen

Die Folgen davon sind Atemnot, Husten oder Pfeifen. Zu viel Wasser im Körper können auch Beine oder Knöchel anschwellen lassen. Auch in der Leber oder im Magendarmtrakt kann sich Flüssigkeit ansammeln und dabei wird der Appetit gehemmt. Dabei kommt es zur Gewichtszunahme, obwohl sie weniger essen.

Medikamente nicht ausreichend

Wenn die beiden Herzkammern nicht mehr gleichzeitig sondern zeitversetzt pumpen und so die Pumpleistung verringert, kommt meistens schleichend und der Patient merkt davon nicht.

Zur Behandlung einer Herzinsuffizienz werden Medikamente eingesetzt. Meistens werden verschiedene kombiniert. Je nach Fortschritt der Krankheit, reichen Medikamente nicht aus zur Lebensqualität. Dann kommt es zu einem Eingriff, wo ein Herzschrittmacher zur Unterstützung vom Herz eingesetzt wird. Ein spezifischer Herzschrittmacher kann die Herzkammer wieder miteinander in Einklang bringen und die Pumpleistung deutlich verbessern. Diese Therapie nennt man auch kardiali Resynchronisationstherapie oder kurz CRT.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Mehr aus dem Channel

Auch interessant