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Der Telebasel Report am 9. Januar 2019 im TV.

Basel

Mehr Schutz für Unverheiratete

Wer nicht heiratet, hängt rechtlich gesehen in der Luft. Das soll sich nun ändern, fordert maenner.ch.

Wer zahlt meine Witwenrente, wenn mein Partner stirbt? Wer zahlt meine AHV-Beiträge, während ich die Kinder grossziehe? Wer erbt, wenn ich sterbe? Fragen, mit denen sich unverheiratete Paare früher oder später beschäftigen müssen.

Denn: Wer im Konkubinat lebt, hängt rechtlich gesehen oftmals in der Luft. Steuern, Erbschaft, Sozialversicherungen, Altersrenten – Themen, die für Eheleute klar geregelt sind. Wer zu Hause auf die Kinder aufpasst und den Haushalt schmeisst, ist über die Beiträge des Partners trotzdem versichert. Obwohl ein Ehepartner oder eine Ehepartnerin nicht ausser Haus arbeitet, ist für die Altersrente gesorgt.

Konkubinat im Nachteil

Anders im Konkubinat: Wer nicht arbeitet, um Kinder aufzuziehen, hat mit massiven Renteneinbussen zu rechnen. «Die Ehe wird in der Schweiz noch immer massiv privilegiert», sagt etwa Markus Theunert, Geschäftsleitungsmitglied von Männer.ch.

Er fordert endlich auch für Konkubinatspaare griffige Gesetze: «Die Franzosen machen es uns mit ihrem PACS vor – Dinge, wie das Auskunftsrecht in Spitälern oder andere Beistandsrechte sind ganz einfach zu lösen», findet Theunert. Der PACS (pacte civil de solidarité) ist eine Art ‹Ehe light› mit der auch unverheiratete Paare steuerliche und erbliche Belange regeln können.

Was es mit diesem PACS auf sich hat, und wie das Schweizer Familienrecht modernisiert werden könnte, sehen Sie im Report vom 9. Januar 2019 stündlich ab 19:40 Uhr.

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