Eine Notiz im Krankenhaus von Uppsala, in welchem der Ebola-Verdacht gemeldet wurde. (Bild: Keystone)

International

Schweden meldet Ebola-Verdacht in Uppsala

Schweden hat einen Ebola-Verdacht gemeldet. Die Person werde in der Klinik für Infektionskrankheiten des Universitätskrankenhauses von Uppsala behandelt.

Die Testergebnisse dürften am Abend vorliegen, und dann stehe auch erst fest, ob es sich tatsächlich um die hoch ansteckende Virus-Krankheit handle, hiess es in der Erklärung weiter. Es könnten auch andere Krankheiten in Frage kommen.

Die Behörden liessen zunächst offen, ob es sich bei dem Verdachtsfall um einen Mann oder eine Frau handelt und wo sich die Person angesteckt haben könnte. Nach ihren Angaben wurde sie zunächst in einem Krankenhaus der nahegelegenen Stadt Enköping behandelt. Dessen Notaufnahme wurde demnach inzwischen geschlossen. Das Personal, das in Kontakt mit dem oder der Betroffenen kam, werde überwacht.

Der Osten der Demokratischen Republik Kongo ist seit Monaten von einem Ebola-Ausbruch betroffen, bisher starben mehr als 360 Menschen. Die Virus-Krankheit verläuft oftmals tödlich. Sie wird durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten eines Infizierten übertragen.

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