Die «Tageswoche» musste Ende dieses Jahres ihren Betrieb einstellen. (Bild: Keystone)
Basel

Jahr 2018: Das Mediensterben

Der digitale Wandel trifft die Medien: Im Jahr 2018 stellten zwei regionale Medien ihren Betrieb ein.

Wer Information haben will, sucht sie vermehrt im Internet. Dort sind viele Nachrichten gratis erhältlich. Deshalb verzichten viele auf das Abonnement eines Nachrichten-Portals. Dieses Verhalten schadet den Medien. Die Folgen wurden im vergangenen Jahr spürbar. Im Jahr 2018 stellten zwei regionale Medien ihren Betrieb ein, weil sie sich nicht mehr finanzieren liessen: Die «Tageswoche» und das News-Portal «barfi.ch».

Stellenabbau bei der «bz basel»?

Auch die Print-Medien stehen unter Druck. Eines der grössten Medienhäuser, «CH Media», hat 2018 angekündet, 200 Stellen zu streichen. Dies ist der Zusammenschluss der AZ Medien und der NZZ-Regionalmedien. Zu ihnen zählt auch die Basellandschaftliche Zeitung. Wer vom Abbau betroffen ist, hat «CH Media» noch nicht mitgeteilt.

Sparübungen bei der «BaZ»?

Auch bei der Basler Zeitung hat es Veränderungen gegeben: Der Zürcher SVP-Politiker Christoph Blocher verkaufte die «BaZ» an die Zürcher Tamedia AG. Davon erhoffen sich die Verleger Einsparungen. Der überregionale Teil der Basler Zeitung soll von Zürich aus geschrieben werden. Der bisherige BaZ-Chefredaktor Markus Somm wird durch Marcel Rohr abgelöst. Rohr war zuvor Sport-Chef der «BaZ».

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